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#25aus25: Unsere besten Geschichten des Jahres

#25aus25: Unsere besten Geschichten des Jahres
Nicht nur drei, wir stellen dir unsere 25 besten Texte des Jahres vor! | © Canva AI

Von Abramovic bis Zukunftsangst: War wieder viel drin in unserem Magazin in diesem Jahr. Jetzt stellen wir euch unsere Lieblingstexte aus 2025 vor. 

Am Ende eines Jahres zieht man ja gerne Bilanz. Wir haben auch nochmal genau nachgezählt - in diesem Jahr sind bis jetzt (Stand: 19.12.25) insgesamt 307 Beiträge im Magazin erschienen. In all diesen Texten haben unsere Autor:innen die vielen Facetten des Thurgauer Kulturlebens beschrieben. Nimmt man alle zusammen, bekommt man einen guten Überblick über das, was im Kanton kulturell so lief in den vergangenen 12 Monaten.

Wir wollen aber nicht nur auf Quoten und Zahlen schielen, sondern auch einen Blick darauf werfen, welche die besten Geschichten dieses Thurgaukultur-Jahres waren.  Das ist natürlich gnadenlos subjektiv. Was dem einen gefällt, kann der anderen total auf die Nerven gehen. Trotzdem wagen wir hier nun unsere Top 25. Auch wenn es viel mehr tolle Texte bei uns gibt - das hier sind die aus Sicht der Redaktion besten Artikel des Jahres 2025! 

Uns interessiert aber auch: Was waren deine Favoriten? Hier kannst du abstimmen.

Januar 

Die Unvereinbarkeitsfalle: Geld, Zeit, Ressourcen: Wer als Künstler:in heute eine Familie ernähren will, der hat es immer noch schwer. Warum wir das dringend ändern müssen. Ein Text von Judith Schuck. 

Als Marina Abramovic einmal im Thurgau ausstellte: Die grosse Retrospektive von Marina Abramovic lockt die Massen ins Kunsthaus Zürich. Was viele nicht wissen: Vor fast 30 Jahren stellte Abramovic auch mal im Kunstmuseum Thurgau aus. Von Markus Landert. 

 

Marina Abramovic: Double Edge 1995, Die Künstlerin in der Installation. Bild: Peter Koehl 

Februar

Über die Liebe zum guten Ton. Filme zum Klingen bringen: Der in Uesslingen lebende Tonmeister und Sounddesigner Thomas Gassmann gestaltete den Ton bei zahlreichen international ausgezeichneten Filmen. Von Anke Klaaßen. 

Ein Leben (fast) wie im Film. Genf, Rom, Berlin: Die aus Steckborn stammende Filmemacherin Yvonne Escher lebte ein turbulentes Leben. Jetzt ist sie im Alter von 90 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Christof Stillhard. 

 

Die Steckborner Filmerin Yvonne Escher auf der Terrasse ihres Hauses mit Blick auf Städtli und Untersee. Das Bild stammt aus dem Jahr 2014.

März

Ein Musical als Maturaarbeit. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs im Führerbunker in Berlin stehen im Mittelpunkt eines Musicals, das die Schülerin Lena Pallmann geschrieben hat. Jetzt stellte sie die Musik im Konzert vor. Von Inka Grabowsky. 

Was wir von Ameisen lernen können. Die Autorin Tabea Steiner stellt am Samstag mit ihren Kolleg:innen des HOT Kollektivs ein neues Buch im Kunstraum Kreuzlingen vor. Zur Einstimmung – ein Text über das Zusammenhalten. 

April

Der Lotteriefonds im grossen Millionencheck: Ohne die Millionen aus dem Glücksspiel sähe das Kulturleben im Kanton ziemlich dürftig aus. Unsere neue Datenanalyse zeigt erstmals auch, in welche Regionen besonders viele Zuschüsse geflossen sind. Dazu ist eine ganze Serie erschienen - mit Vorschlägen, wie man das Geld besser nutzen könnte. Von Michael Lünstroth. 

Im Dschungelcamp der Gefühle. Raus aus sich selbst: Das Junge Theater Thurgau erzählt in seiner neuen Produktion „unseen“ im Eisenwerk in Frauenfeld Selbstbefreiungsgeschichten, die sich in einer wunderbar verwunschenen Kulisse abspielen. Von Maria Schorpp.

 

Für ein noch bunteres Kulturleben im Thurgau, müsste man die Gelder im Lotteriefonds besser verteilen.

Mai

Bücher sind Orte. Das Literaturhaus Thurgau gibt es seit 25 Jahren. Peter Stamm über einen Ort mit besonderer Atmosphäre und das Schicksal aller Schriftsteller:innen. 

Sind Thurgauer Nächte noch lang? Die Jugend- und Clubkultur steht im Zentrum der Thurgauer Kulturkonferenz am 23. Mai. Guter Anlass mal nachzufragen, wie es um das Nachtleben im Kanton eigentlich so steht. Von Tabea Wick. 

Juni

Kunst als Sprache der Welt. Konzeptkunst trifft Handwerk: In der Kunsthalle Arbon gibt der Künstler Paulo Wirz eine Lehrstunde darüber, wie Bedeutung in der Kunst entsteht. Von Anabel Roque Rodriguez. 

Romantik, liebevoll umarmt. Viel Applaus, angeregte Pausengespräche, nahbare Künstler:innen und ein vielstimmiger Friedensgruss aus der Klosterkirche: Isabelle Fausts epochenübergreifendes „Rezept“ für die „Schumanniade“ an den Ittinger Pfingstkonzerten 2025 ist gelungen. Von Barbara Camenzind. 

 

Sind Thurgauer Nächte noch lang? Hoch die Hände Wochenende! Im Horst Klub in Kreuzlingen gibt es auch noch stage diving und crowd surfing. Bild: Manuel Tröndle

Juli

Wie die Thur durch unsere Kultur fliesst. Es ist nur ein Fluss und doch ist es viel mehr: Eine Recherchereise zu den Spuren der Thur im zeitgenössischen Kunstschaffen des Kantons. Von Anke Klaaßen. 

Thurgauer Angst. Lieber nicht öffentlich: Kulturpolitische Debatten finden im Thurgau meist in Hinterzimmern statt. Woher das kommt und wie wir das ändern können. Eine Ermutigung. Von Michael Lünstroth. 

Zu echt fürs Museum. Ein Haus, das nach Farbe riecht und Geschichten erzählt. Das neue Adolf Dietrich-Haus ist kein Traditionsschrein, sondern ein Erlebnisraum rund um einen international herausragenden Maler. Von János Stefan Buchwardt. 

August

Der Spurensucher. Othmar Eder erhält in diesem Jahr den Thurgauer Kulturpreis. In seinem Werk verbinden sich Vielfältigkeit und Beharrlichkeit. Wenige haben einen so genauen Blick wie er. Eine Begegnung. Von Michael Lünstroth. 

Die Magie des Moments. Vor 70 Jahren gab es im Thurgau noch 18 Kinos. Heute sind es vier. Das Roxy Romanshorn zeigt seit Jahren, wie ein Kino auch in schwierigen Zeiten zum Treffpunkt für Menschen werden kann. Von Michael Lünstroth. 

 

Othmar Eder, Thurgauer Kulturpreisträger 2025. Bild: Michael Lünstroth

September

Museen in Gefahr? Das Kulturleben im Thurgau hängt stark vom Ehrenamt ab. Gleichzeitig nimmt überall die Bereitschaft ab, sich freiwillig zu engagieren. Das betrifft besonders Museen: Droht nun ein Museumssterben? Von Inka Grabowsky. 

Wenn Reliquien Geschichten erzählen. Vom Ringraub der Gräfin bis zu geheimnisvollen Heilsteinen – wie Legenden, Wunder und Reliquien seit Jahrhunderten Tourismus und Glauben befeuern. Eine Serie von Inka Grabowsky. 

Heidi Bucher: «Häutungen im Bellevue»: Die Schweizer Künstlerin Heidi Bucher hatte im Herbst 1988 an und in den Gebäuden des ehemaligen Nobelsanatoriums «Bellevue» in Kreuzlingen «Häutungen» vorgenommen. Unser Fotokolumnist Urs Oskar Keller erinnert sich. 

Oktober

Die Kraft der Zerbrechlichkeit. Seit über drei Jahrzehnten entfaltet Isabelle Krieg ein Werk, das existenzielle Fragen aufwirft und poetisch berührt. Das Kunstmuseum Thurgau widmet der in Kreuzlingen lebenden Künstlerin jetzt eine Einzelausstellung. Von Anabel Roque Rodriguez. 

Die lyrische Urgewalt des Punkrock. Wütend, roh und lyrisch: Verbrennung 3. Grades macht Punkrock zur spirituellen Abrissbirne und ruft Hildegard von Bingen zur unerwarteten Ikone aus. Von Jeremias Heppeler. 

 

Die neue Urgewalt des Thurgauer Punkrock: Salomé Käsemodel aka Verbrennung 3. Grades.

November

„Wir Künstler:innen müssen selbstbewusster werden!“ Für jedes Projekt 25 Gesuche: Der Musiker David Lang weiss, was es bedeutet, Geld für seine Ideen zu sammeln. Er spricht über seine Erfahrungen mit verschiedenen Kulturförderstellen im Kanton und wie Kulturschaffende selbst ihre Situation verbessern könnten. Das Interview ist Teil einer Serie, die Manuela Ziegler im Rahmen unseres Recherchefonds konzipiert und realisiert hat. 

Mein Leben als Politiker:in: In fünf Texten porträtieren wir Thurgauer Politiker:innen, die sich auf den verschiedenen Ebenen, um den politischen Diskurs bemühen. Wir zeigen auf, welchen Herausforderungen sie gegenüberstehen und wie viel Gestaltungsmöglichkeiten sie wirklich haben. Alle Porträts von Nina Schläfli (SP), Judith Ricklin (SVP), Daniel Eugster (FDP), Patrick Siegenthaler (Die Mitte) und Felix Meier (SP) sind in einem Dossier gebündelt. 

Dezember

„Herr Wagner, kommt jetzt die Werkschau zurück?“ Der neue Kulturförderwettbewerb „Ratartouille“ hat polarisiert. Nach drei Ausgaben stellt sich die Frage: Geht es weiter? Stefan Wagner, Beauftragter der Kulturstiftung, im Interview über Macht, Teilhabe und Demokratie. Von Michael Lünstroth.

Und jetzt kommst du! Welcher ist dein Lieblingstext 2025? Hier kannst du abstimmen oder einen ganz eigenen Vorschlag einreichen! 

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