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von arttv, 06.11.2024

Schauplätze des Zweiten Weltkriegs im Thurgau

Schauplätze des Zweiten Weltkriegs im Thurgau
Bei Eggethof-Langrickenbach stürzte am 20. Juli 1944 ein US-Bomber B-24 Liberator ab; nur vom Rumpf blieb ein grösseres Stück übrig. | © Amt für Archäologie

Die Sonderausstellung «Fliegeralarm – Konfliktarchäologie im Thurgau» begibt sich auf Spurensuche. (Lesedauer: ca. 1 Minute)

Kriege machen auch vor der Schweizer Grenze keinen Halt. Vom 1. September 1939 bis 2. September 1945 tobte der Zweite Weltkrieg. Geschätzt kamen in diesem Konflikt über 60 Millionen Menschen um und weltweit wurden zahlreiche Städte und Kulturgüter zerstört. Auch wenn der Kanton Thurgau mehrheitlich verschont blieb, lassen sich bis heute Spuren der Gewalt finden. Diese Befunde und Funde werden fortlaufend vom Amt für Archäologie untersucht, dokumentiert und nun einem Publikum zugänglich gemacht.

Konfliktarchäologie

In der Region lassen sich archäologische Spuren des Zweiten Weltkriegs insbesondere im Boden ausmachen. Neben baulichen Elementen wie Bunkern und Panzersperren lassen sich auch Zeichen der Verwüstung in Form von Bombentrichtern erkennen. Dazu kommen Gegenstände wie diverse militärische Abzeichen oder auch Trümmer von abgestürzten Flugzeugen.

Jetzt das ganze Video ansehen

Die Ausstellung

Fliegeralarm – Konfliktarchäologie im Thurgau | Archäologisches Museum Thurgau | 28. September 2024 bis 31. Mai 2025

 

www.archaeologiemuseum.tg.ch 

 

 

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