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von Brigitta Hochuli, 15.03.2016

Operette Sirnach: Mit Lob überhäuft

Operette Sirnach: Mit Lob überhäuft
Es knistert in der Inszenierung von Leopold Huber. "Maske in Blau" hatte an der Operette Sirnach am 9. Januar 2016 die Erstaufführung. | © Archivbild zVg

Jeder Mitwirkende freue sich auf die nächste Aufführung, sagt Richard Schellenbaum, Vizepräsident und Verantwortlicher für die Werbung des Vereins Operette Sirnach im Interview. Diese positive Grundstimmung hält immer noch an. 9992 Zuschauer haben „Die blaue Maske“ in der Inszenierung von Leopold Huber bisher gesehen. Noch stehen drei Abende bevor, und es sind noch Plätze frei, besonders für die Zusatzvorstellung vom Mittwoch, 16. März.

Brigitta Hochuli


Herr Schellenbaum, die Kritiken zur Premiere der „blauen Maske“ klangen begeisternd. Hat sich dieser Schwung seit dem 9. Januar erhalten können?

Absolut, die positiven Premieren-Berichte haben in den Tagen danach zu einer merkbaren Zunahme der Ticket Bestellungen geführt, und diese haben sich kontinuierlich über die gesamte Spielzeit erhalten.

Wie erging es den Schauspielern?

Bei allen Mitwirkenden und speziell auch den Hauptdarstellern spüren wir eine grosse Begeisterung für die Produktion. Jeder freut sich auf die nächste Aufführung. Trotz der grossen Grippewelle blieben unsere Hauptakteure von gesundheitlichen Problemen verschont. Auch im Chor waren nur einzelne gesundheitliche Ausfälle zu verzeichnen, die sich aber glücklicherweise nie auf die Qualität der Aufführungen auswirkten, die entstandenen Lücken konnten problemlos geschlossen werden.

Welche Lücken?

Unsere Solistin Petra Halper-Köngig konnte wegen stimmlicher Probleme zwar an sechs Aufführungen nicht selber singen, sie stand aber immer auf der Bühne. Für diese Situation waren wir gewappnet. Die Gesangspartien übernahm bravourös Monika Mutter am Bühnenrand. Sie hatte beide weiblichen Stimmen als Ersatz einstudiert und konnte im Übrigen auch der Operette Sursee beim gleichen Stück einige Male unter die Arme greifen.

Wie haben Sie bis jetzt das Publikum erlebt? Haben Sie Höhen und Tiefen gespürt oder, anders gefragt, nebst Lob auch Kritik vernommen?

Es ist für alle Mitwirkenden und die Produktionsverantwortlichen nach jeder Aufführung ein Genuss, sich im Meer der begeisterten Besucherkomplimente zu sonnen. Wir werden mit Lob überhäuft, sowohl von Musik-und Theaterprofis als auch von Laien. Selbstverständlich bleiben auch kleine Kritiken an der einen oder andern Szene nicht aus, aber diese trüben in keiner Weise das äusserst positive Gesamtbild.

Wieviele Aufführungen werden bis zum 19. März gegeben worden sein?

Geplant waren 24 Aufführungen, dank dem guten Buchunngsstand konnten wir eine Zusaztaufführung am 16. März einschieben.

Wieviele Zuschauer hatten Sie bis jetzt?

Mit der Aufführung vom 13. März waren es genau 9992.

Wie wird die quantitative Bilanz aussehen, wenn Sie mit der letzten Produktion „Viktoria und ihr Husar“ vergleichen, die ja wegen des ausnahmsweisen Frühstarts im Dezember 2012 diesbezüglich etwas gelitten hatte.

Der Entscheid, die Anzahl Aufführungen von 32 auf 25 zu reduzieren, hat sich als richtig erwiesen. Wir haben mit den erwarteten rund 11’200 Besuchern zwar ungefähr die gleiche Gesamtbesucherzahl wie bei "Viktoria und ihr Husar" 2013 aber mit einer Belegung von über 92 Prozent werden wir unsere wirtschafltichen Ziele sicher erreichen können.

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Gibt es schon Ideen für die nächste Produktion in drei Jahren?

Diese Gedanken machen wir uns jeweils erst nach Abschluss der aktuellen Saison.

 

Richard Schellenbaum

Richard Schellenbaum ist 
Vizepräsident und Verantwortlicher für die Werbung des Vereins Operette Sirnach

 

Tagblatt-Premierenbericht zur "Die blaue Maske"

www.operette-sirnach.ch

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