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von Brigitta Hochuli, 30.12.2011

2012

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Was das Jahr 2012 der Thurgauer Kultur so bringen könnte. | © Bildmontage: ho

Brigitta Hochuli

Kulturpreisträgerin Lara Stoll plädiert in der Kolumne „Flügelschlag“ der Thurgauer Zeitung fürs „Essen, so viel Sie können!“. In der Kartause wird im Februar „Ittingen brennt!“ inszeniert. KIK Kaberett in Kreuzlingen zeigt zum Zehnjahres-Jubiliäum unter elf anderen das Programm „Erregt!“. Ganz viele Ausrufezeichen sind das!

Fragezeichen gibt‘s aber auch. Wie das Amphitheater Pfyn aussehen wird, wissen wir erst am 2. Januar. Ob es Platz bieten wird für die von Uwe Schuran vorgeschlagene Kultur-Landsgemeinde Thurgau, steht in den Sternen. Auf die Umsetzung der Debatten-Ergebnisse der Kulturstiftung kann man gespannt sein. Und dass es dem herbeigerufenen Mediator gelingt, die Steckborner Turmhof-Streithähne zu befrieden, hoffen wir.

Konkret steht der Standort für einen Kunstmuseumsbau fest. Man träumt in der Kartause von einem White Cube. Neu sind die Vereine Kulturpool und Thurkultur am Werk. Auf dem Kreuzlinger Schiesserareal ist ein Versuchsfrühling mit Campus-Kultur und Bar in der Pipeline. Und Politiker wollen im April in den Kantonsrat gewählt werden. Bestimmt werden sie auf Facebook und Twitter ihre Accounts eröffnen oder wiederbeleben und sich dieses Mal bewusst sein, dass sie von den Kulturschaffenden unerbittlich unter die Lupe genommen werden. Ja, und zum Schluss noch ein Trost: Kultur muss nicht mehr darben als wie gehabt. Dafür sorgt das Kulturamt. Es spart höchstens an sich selbst und an seinen Aufgaben.

Das Team von thurgaukultur.ch erwartet mit Ihnen ein interessantes Kulturjahr 2012 und dankt für Lesefreude, Austausch und Anregung.

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