von arttv, 12.01.2026
Was von der letzten Eiszeit blieb

Das Seemuseum Kreuzlingen zeigt die Wanderausstellung «Eiszeit» des Naturmuseums Olten und beleuchtet die Spuren der letzten Eiszeit im Thurgau und ihre Auswirkungen bis heute. arttv.ch gibt einen Einblick im Video. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Das Seemuseum Kreuzlingen zeigt derzeit die Wanderausstellung «Eiszeit» des Naturmuseums Olten. Die Schau beschäftigt sich mit dem Quartär, dem aktuellen Abschnitt der Erdgeschichte, der vor rund 2,6 Millionen Jahren begann, und beleuchtet die Auswirkungen der letzten Eiszeit auf die Region.
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Vor etwa 20’000 Jahren war der Thurgau von einem hunderte Meter dicken Eisschild bedeckt, aus dem nur die Hörnli-Spitze herausragte. Die Gletscher formten Täler und Hügel, schliffen Felsen ab und hinterliessen Mulden, in denen sich neue Seen bildeten – darunter der Bodensee. Die Ausstellung zeigt, wie diese geologischen Spuren bis heute im Landschaftsbild erkennbar sind.
Begleitet wird die Ausstellung von Vorträgen und einer Kooperation mit dem Filmforum Kreuzlingen-Konstanz, die den Besuchern zusätzliche Zugänge zur Thematik bieten.
Mehr zur aktuellen Ausstellung im Seemuseum gibt es in unserer Vorschau: Eiszeit am See. Unter dem Motto «Eisschicht statt Seesicht» präsentiert das Seemuseum Kreuzlingen noch bis April 2026 eine Wanderausstellung zur Eiszeit und erklärt, wie Gletscher eine Landschaft formen.

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