von arttv, 07.10.2024
Tabubruch im Kunstmuseum St.Gallen

«Anus Horribilis»: Das Genfer Künstler:innenkollektiv RM stellt provokative und existenzielle Fragen. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
«Anus Horribilis» ist die erste museale Einzelausstellung der zwei jungen Schweizer Kunstschaffenden des Genfer Künstler:innenkollektiv RM. Ihre Werke thematisieren Sexualität, Konsum und die Stigmata von Krankheiten. Auch in der aktuellen Schau setzen RM ihre Auseinandersetzung mit dem letzten Tabu – dem Sterben – konsequent fort.
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Sexualität, Konsum, Identität
Das Kunstmuseum St.Gallen präsentiert mit «Anus Horribilis» die erste museale Einzelausstellung von RM (ehemals Real Madrid) mit neuen, extra für die Ausstellungsräumlichkeiten der LOK by Kunstmuseum St.Gallen geschaffenen Werken. Die Arbeit des 2015 in Genf gegründeten Künstler:innenkollektivs bezieht sich auf die Schnittstelle von Sexualität, Konsum, Identität und Körperlichkeit. In gross angelegten Skulpturen- und Installationsprojekten untersuchte RM bisher soziale und politische Reaktionen auf stigmatisierte Themen.
Diese Ausstellung wird durch Pro Helvetia, Kanton Genf und Philaneo unterstützt. Philaneo ist ein gemeinnütziger Verein, der zeitgenössische Kunst ideell und finanziell fördert. Der Verein fördert die Produktion neuer Werke und unterstützt Ausstellungsprojekte sowie den Ankauf von Kunstwerken für öffentliche Sammlungen.
Die Ausstellung
RM | Anus Horribilis | Kunstmuseum St.Gallen | 24. August bis 10. November 2024 | Lokremise
www.kunstmuseumsg.ch

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