von Michael Lünstroth・Redaktionsleiter, 03.03.2022
Peter Stamm freut sich auf seinen neuen Roman

Noch nicht ganz fertig, aber schon jetzt anders als alles bisherige: Der aus dem Thurgau stammende Schriftsteller spricht über sein neues Werk. Im Mai wollte er eigentlich in die Ukraine reisen. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
„Ich hatte lange nicht mehr so viel Freude beim Schreiben eines Romans wie bei diesem“, schreibt der Autor Peter Stamm über die Arbeit an seinem neuen Werk in einem Newsletter. Das Buch handele von einer Filmemacherin und ihrem Freund, die einen Film darüber drehen, wie ein Autor ein Buch schreibt.
Was die Leser:innen darin erwartet? „Noch ist das Buch nicht ganz fertig, aber ich kann schon sagen, dass es ziemlich anders wird als meine bisherigen. Erste Urteile liegen irgendwo zwischen lustig und melancholisch, was ja keine so schlechte Mischung wäre“, so Stamm weiter.
Stamm arbeitet auch an einem neuen Kinderbuch
Es ist übrigens nicht das einzige Projekt an dem Stamm gerade arbeitet. Der in Winterthur lebende Autor schreibt zeitgleich ein neues Kinderbuch: „Ein Erstleserbuch, das ich für den Carlsen Verlag geschrieben habe, soll im nächsten Jahr erscheinen. Für Kinder zu schreiben, die gerade erst lesen lernen, war eine besondere Herausforderung, aber es hat sehr viel Spass gemacht“, schreibt Stamm.
Wer nicht so lange warten will: Schon am 10. März dieses Jahres kommt im Atlantis Verlag das Heidi-Buch noch einmal heraus, das Stamm vor 14 Jahren mit Hannes Binder gemacht hat. Für die Neuauflage wurde der Text um einige Zeichnungen erweitert und erscheint jetzt im Hochformat.
Lesereise in die Slowakei
Mitte März geht Peter Stamm auf Lesereise in die Slowakei: «Am 14. fliege ich und fahre dann voraussichtlich bis nach Presov im Osten des Landes», schreibt Stamm auf Nachfrage.
Ursprünglich hatte er auch geplant im Mai in die Ukraine zu reisen für Lesungen. Angesichts der aktuellen Lage im Land dürfte das aber schwierig werden. Er habe die Reise noch nicht aus dem Kalender gestrichen, schreibt der Autor, «aber ich nehme nicht an, dass sie stattfinden kann.»

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