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Wegen Corona: „Ergötzliches“ im neuen Format

Wegen Corona: „Ergötzliches“ im neuen Format
Endlich wieder vor Publikum: Thomas Götz und seine Show «Ergötzliches» im Theaterhaus Thurgau. | © zVg

Die beliebte Kabarettshow von und mit Thomas Götz wechselt coronabedingt vom Theaterhaus ins Fernsehen. Die erste Ausgabe ist ab dem 20. April eine Woche lang bei Tele D zu sehen.

Die neue Ausgabe von „Ergötzliches“, der Show von und mit Thomas Götz, sollte eigentlich am Donnerstag, 23. April, im Theaterhaus Thurgau starten. Das Coronavirus verhinderte allerdings auch diese Veranstaltung. Deswegen den Kopf in den Sand zu stecken und gar nichts zu machen, kam Götz aber auch nicht in den Sinn: „Wir können uns doch das Corona-Thema nicht entgehen lassen, es war klar, dass wir einfach andere Wege für die Show finden müssen“, sagt Thomas Götz im Gespräch mit thurgaukultur.ch

Die hat er gefunden: Ab Montag, 20. April, wird eine rund 50-minütige TV-Sendung „Ergötzliches“ an verschiedenen Sendeterminen dieser Woche bei Tele D ausgestrahlt. Der erste Termin ist Montag, 20. April, 18 Uhr. Ab Ausstrahlungsdatum ist die Sendung bei Tele D und auf www.ergoetzliches.ch auch online zu sehen.

Die Show wird thematisch offener

Die Produktion der Show fürs Fernsehen stellte die Macher vor eine Herausforderung: „Wenn wir live spielen, können wir bis kurz vor Beginn bei Bedarf spontan aktuelle Themen einbauen, das geht bei so einer Aufzeichnung natürlich nicht“, sagt Thomas Götz. „Wir mussten uns alle ein bisschen disziplinieren, dass alles rechtzeitig fertig wird“, erklärt der Kabarettist. Und statt ins Publikum spricht Götz nun in eine Kamera: „Das nimmt dem Format ein bisschen die Interaktivität“, findet er.

Für ihn ist aber auch klar: „Krisen sind auch eine Chance. Wir konnten ein paar Sachen jetzt auch ausprobieren. Die Show ist jetzt weniger an Weinfelden gebunden, sie ist offener und behandelt insgesamt weniger ortsspezifische Themen“, so Götz. Dauerhaft ins Fernsehen soll „Ergötzliches“ aber nicht. „Das ist jetzt erstmal eine einmalige Sache. Aber so genau weiss man das in diesen Tagen ja nicht. Wir hoffen aber, dass wir vom 17. bis 19. September 2020 unsere ZuschauerInnen hoffentlich wieder live im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden begrüssen können“, sagt Götz.

Weiterlesen: Ein ausführliches Interview mit Thomas Götz über Populismus, die Grenzen zwischen Politik und Satire sowie die Lage im Thurgau, findet Ihr hier.

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