10.01.2019
120 000 Franken für Theater Konstanz

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau gewährt dem Theater Konstanz einen Beitrag für die Spielzeit 2018/2019. Gemäss dem kantonalen Kulturkonzept ist für die Theaterproduktionen ein jährlicher Unterstützungsbeitrag von 120 000 Franken vorgesehen. Das gab der Regierungsrat in einer Medienmitteilung bekannt.
Die Vorstellungen des Theaters Konstanz gehörten auch für die Bevölkerung des Kantons Thurgau zum kulturellen Grundangebot, heisst es in der Medienmitteilung. Gemäss Schätzungen des Theaters Konstanz kämen rund 13 Prozent der über 100 000 Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz, vornehmlich aus dem Thurgau. Da der Kanton kein eigenes Theaterhaus hat, unterstützt er Häuser rund um den Kanton. Neben dem Theater Konstanz wird vor allem das Theater St.Gallen subventioniert: Der Thurgau zahlt aktuell 1,6 Millionen Franken im Jahr, Basis hierfür ist die Zahl von 10,7 Prozent Besucherinnen und Besuchern aus dem Thurgau.
Das Theater Konstanz bietet auch in der Saison 2018/2019 einen vielseitigen und umfangreichen Spielplan. Unter dem Motto «Vom Glück des Stolperns» wird die Frage nach dem Sinn des Stolperns, dem damit verbundenen Hinfallen und Wieder-Aufstehen gestellt. Als Premieren werden unter anderem «Warten auf Godot» von Samuel Beckett, «Der brave Soldat Schweijk» von Jaroslav Hašek oder «Die Hauptstadt» nach einem Roman von Robert Menasse gespielt. Das Theater Konstanz biete sich damit auch als Begegnungsort und Diskussionsforum für die Region an, so die Medienmitteilung des Regierungsrats weiter. (lün)
Kommt vor in diesen Ressorts
- Kulturpolitik
Kommt vor in diesen Interessen
- Kulturförderung
- Nachricht
- Schauspiel
Kulturplatz-Einträge
Ähnliche Beiträge
Kulturbrauerei Schaan: Ein neuer Ort für Literatur und Kunst
In Liechtenstein entsteht ein Residenzort für Kunst und Literatur. Ab 2027 vergibt die Kulturbrauerei Schaan Stipendien an Autor:innen und Übersetzer:innen – mit Fokus auf Austausch und Produktion. mehr
Auf dem Weg zum Möglichkeitsraum
Im Kreuzlinger Kult-X wird bald umgebaut. Das Programm steht dennoch nicht still, im Gegenteil: Die entstehenden Zwischenräume könnten wegweisend sein für das zukünftige Kulturzentrum. mehr
Auf der Suche nach einem neuen Weg
Viele Vereine scheuen unangenehme Zukunftsfragen. Wie es besser geht, zeigt das Weinfelder «theagovia theater». Um seine Strukturen und Ziele zu überprüfen hat es sich professionelle Hilfe ins Haus geholt. mehr

