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10.01.2019

Wie die Kultur an die Schulen kommen soll

Wie die Kultur an die Schulen kommen soll
Eines der Projekte, das über die Förderung durch den Kanton entstanden ist: Bei der Präsentation des Hör-Projektes «„Nach Hause fliehen. Tränen, Flüsse, Meer“» im Kunstmuseum Thurgau sassen die Besucher wie in einem Boot zusammen | © Brigitte Elsner-Heller

Wer früh mit Kultur in Berührung kommt, lernt sie schneller zu schätzen. Deshalb will der Kanton auch in den kommenden Jahren sein Projekt «Kultur und Schulen Thurgau» weiterführen. Der Regierungsrat hat jetzt 110 000 Franken dafür freigegeben.

Der Ausbau der Kulturvermittlung an den Schulen im Kanton Thurgau wurde mit dem Projekt «Kultur und Schule Thurgau» seit 2013 vorangetrieben, heisst es in einer Medienmitteilung des Regierungsrats. Das Kulturamt konnte in Zusammenarbeit mit den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen die interkantonale Onlineplattform für Kulturvermittlung www.kklick.ch aufbauen und ein Netzwerk von Kulturverantwortlichen an den Schulen im Kanton etablieren. Auf www.kklick.ch werden seit August 2014 Angebote der Kulturvermittlung Ostschweiz präsentiert, gefiltert nach Region, Sparte und Schulstufe. Damit soll möglichst allen Kindern und Jugendlichen – unabhängig von Bildung, Einkommen, Herkunft und Geschlecht – der Zugang zu kulturellen Angeboten und Institutionen ermöglicht werden. Ein Beispiel für Projekte, die auf diese Weise entstehen können, ist das Hörprojekt „Nach Hause fliehen. Tränen, Flüsse, Meer“, das im vergangenen Jahr in der Kartause Ittingen vorgestellt wurde.

Der Regierungsrat hat laut Medienmitteilung nun beschlossen, dass die beiden Teilprojekte in den Jahren 2019 bis 2022 weiter betreut und ausgebaut werden. Langfristiges Ziel sei es, an jeder Schule im Kanton eine für Kultur verantwortliche Lehrperson zu haben, damit kulturelle Aktivitäten einen festen Platz im Unterricht erhalten. Auf der Plattform www.kklick.ch soll zudem ein breites, für alle Stufen angemessenes Kulturvermittlungsangebot angeboten werden. Für die Umsetzung dieses Vorhabens ist gemäss Kulturkonzept von 2019 bis 2022 ein jährlicher Rahmenkredit von 110 000 Franken aus dem Lotteriefonds reserviert, der vom Regierungsrat nun freigegeben worden ist.

 

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