Seite vorlesen

22.12.2016

Wettbewerb in Kreuzlingen

Wettbewerb in Kreuzlingen
Ansicht des Geländes, das Spielort des Wettbewerbs "Entdeckung des Stadtraums" in Kreuzlingen ist | © Stadt Kreuzlingen

Zum vierten Mal schreibt die Kunstkommission der Stadt Kreuzlingen den Wettbewerb „Entdeckung des Stadtraumes" aus. Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre Projekte bis zum 1. Februar 2017 einzureichen.

Mit dem Bellevue-Areal rückt bei dieser Wettbewerbsausschreibung ein Stadtteil in den Fokus, der historisch bedeutsam war. Heute wird das Areal von der Venenklinik Bellevue und einem grosszügigen Wohnquartier geprägt. Ohne Umzäunung, mit fliessenden Grenzen zwischen den Parzellen, stellt es sich offen dar und weist kaum Spuren seiner Geschichte auf. Ehemals prägte das Bellevue-Areal ein Augustiner Chorherrenstift, später eine Druckerei und anschliessend eine Psychiatrische Privatklinik.

Ziel des Wettbewerbs der städtischen Kunstkommission sei es, einen künstlerischen Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart erkennbar zu machen, erklärt die Stadtverwaltung in einer Medienmitteilung. Dieser Dialog soll in einem Dauerexponat sichtbar werden und im öffentlichen und privaten Raum um das Areal des Schoderbachs realisiert werden.

Für das Projekt stehen 20'000 Franken zur Verfügung (Ausführung, Material und Künstlerhonorar). Die Zweit- und Dritt-Klassierten erhalten ein Preisgeld von je 500 Franken. Eine breit abgestützte Jury wird das Siegerprojekt auswählen und im März 2017 bekannt geben. Die Beurteilungskriterien sind nach Angaben der Stadt: "Originalität, Ortsbezug, Authentizität, Machbarkeit, Komplexität, Öffentlichkeit und Stimmigkeit".

Die Bewerbungsunterlagen gibt es hier

Kommt vor in diesen Ressorts

  • Kulturpolitik

Kommt vor in diesen Interessen

  • Kulturförderung
  • Bildende Künste

Ist Teil dieser Dossiers

Werbung

Programmleiter:in (30%)

Das Literaturhaus Thurgau am Seerhein in Gottlieben sucht per 1. Januar 2027 eine verantwortliche Person für die Programmleitung. Bewerbung: bis 30. September 2026.

Gesucht per Herbst 2026: Geschäftsführung 20-30%

Das GENERATIONS steht für aktuellen Jazz, internationale Vernetzung und die nachhaltige Förderung junger Musiker.

Ähnliche Beiträge

Bühne

Musik

Kunst

Kulturpolitik

Mehr Struktur, mehr Programm: Wie sich das Eisenwerk professionalisiert

Mit dem sanierten Saal wächst das Frauenfelder Kulturhaus: Bis zu 600 Gäste sind nun möglich, zugleich steigen die Anforderungen. Das Ehrenamt soll trotzdem zentral bleiben im Betrieb. mehr

Kulturpolitik

Wissen

«Ich habe immer zwei Leben gelebt.»

Im zweiten Teil des Interview erzählt Hannes Geisser, warum er das Naturmuseum immer interdisziplinär gedacht hat, weshalb Museen aufs Analoge setzen sollten – und was er am meisten vermissen wird. mehr

Kulturpolitik

«Viele hier verstehen zu wenig, wie bedeutsam Museen sind.»

Hannes Geisser verlässt nach fast 30 Jahren das Naturmuseum Thurgau – nicht im Groll, aber mit klaren Worten zur Museumspolitik im Kanton. Ein Gespräch über Geld, Tatkraft und die Rolle von Museen in unserer Gesellsch... mehr

Werbung

Werbung