Seite vorlesen

06.09.2017

Spurlos verschwunden im Thurgau

Spurlos verschwunden im Thurgau

„VerschwindiBUS“ ist mehr als nur ein fahrendes Kleintheater. Im „VerschwindiBUS“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Geschichte der verschollen Martha Buschor hautnah. Sie sitzen nicht in der ersten oder zweiten Reihe sondern mittendrin. Das Theaterstück findet in einem Bus und rund um den Bus auf der Strasse sowie in Vorhöfen statt. Die Kulisse ist der jeweilige Aufführungsort. Die Schauspieler sitzen teilweise neben den Zuschauern im Bus.

Das Stück handelt von der Thurgauerin Martha Buschor, die 1917 spurlos verschwunden ist. Auf einer Art Stadtführung erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer, resp. die Passagiere im Bus, Martha Buschors Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte. Dabei werden die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Teil der Geschichte, die somit 100 Jahre später endet. Verwirrungen werden gelöst und was über ein Jahrhundert falsch weitererzählt wurde, wird am Ende richtig gestellt.

„VerschwindiBUS" ist eine Verbindung aus Fiktivem, Erfundenem und Historischem. Das Theaterstück ist so konzipiert und in die Zeit des Ersten Weltkriegs eingebaut, dass die Geschichte von Martha Buschor in diesem Thurgauer Ort geschehen hätte können. Die erfundene Geschichte wird jedoch in die reale Vergangenheit eingebunden. Die Zuschauerinnen und Zuschauer, resp. die Zeitreisenden werden somit über historische Fakten informiert und auch gut unterhalten.

Der „VerschwindiBUS“ fährt am 16. September 2017 in Amriswil, am 28. Oktober in Frauenfeld und am 4. November in Weinfelden. Die Zeitreise im Postauto beginnt jeweils um 10.30 und 13.30 Uhr und dauert ca. 90 Minuten.

Die ersten beiden Daten im September sind bereits ausverkauft. Für die Spielorte in Frauenfeld und Weinfelden gibt es noch Karten. Weitere Termine für 2018 sind in Planung.

Weitere Informationen in unserer Agenda, Tickets unter:

www.verschwindi-bus.ch

Kommt vor in diesen Ressorts

  • Bühne

Kommt vor in diesen Interessen

  • Vorschau
  • Schauspiel

Werbung

Literaturwettbewerb «Das zweite Buch» 2026

Die Marianne und Curt Dienemann Stiftung Luzern schreibt zum achten Mal den Dienemann-Literaturpreis für deutschsprachige Autorinnen und Autoren in der Schweiz aus. Eingabefrist: 15. Juni 2026

Ähnliche Beiträge

Bühne

Aadorf krönt wieder

Am 13. und 14. März verwandelt sich das Gemeindezentrum Aadorf erneut in ein Königreich der Kleinkunst. Der Kulturveranstalter GONG lädt zum 19. Mal zur «Krönung» mehr

Bühne

Wann wird Widerstand Pflicht?

Was wäre, wenn sich NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl und die Hitler-Sekretärin Traudl Junge gekannt hätten? Das Theater Bilitz wagt mit «Sophie & Ich» ein Gedankenexperiment und lotet die Grenzen aus zwischen Mut... mehr

Bühne

Nasen und weitere Wahrheitshindernisse

Da ist Musik drin: Das zapzarap-Ensemble spielt in der Theaterwerkstatt in Frauenfeld seinen eigenen mitreissenden «Cyrano de Bergerac». Manchmal schlägt allerdings die Unterhaltung den Tiefgang. mehr