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30.05.2024

So geht’s weiter mit den TKB-Millionen

So geht’s weiter mit den TKB-Millionen
Medienkonferenz zum Fortschritt bei den TKB-Projekten. | © Kanton Thurgau

127 Millionen Franken für 20 nachhaltige Projekte: Vor einem Jahr haben die Thurgauer:innen per Volksentscheid die Gelder frei gegeben. Einige Ideen sind inzwischen einen Schritt weiter. (Lesedauer: ca. 1 Minute)

Am 18. Juni 2023 beschlossen die Thurgauer Stimmberechtigten, die 127.2 Millionen Franken aus dem Erlös des Börsengangs der Thurgauer Kantonalbank (TKB) im Jahr 2014 für die Förderung von zwanzig Projekten zur Verfügung zu stellen. thurgaukultur.ch hat ausführlich darüber berichtet. Alle Projekte mit Kulturbezug haben wir in einer Serie vorgestellt.

Im Auftrag des „Fördervereins Projekte für den Thurgau" ist seit fünf Monaten eine Geschäftsstelle dafür verantwortlich, die Projekte im Sinne der Abstimmungsbotschaft vom 18. Juni 2023 zu prüfen und zu finanzieren. Die Geschäftsstelle ist nach Angaben des Regierungsrats bei Dünnenberger Projektentwicklung in Frauenfeld angesiedelt. „Die Arbeiten schreiten planmässig voran“, heisst es in einer Medienmitteilung. 

Freude bei den Freunden des Wasserschlosses Hagenwil

Gestützt auf die Arbeiten der Geschäftsstelle konnte der Regierungsrat demnach mit 13 Projekten Vereinbarungen abschliessen und knapp 1.5 Millionen Franken an Fördergeldern ausbezahlen. Urs Martin, Regierungspräsident und Präsident des Fördervereins, zeigte sich an einer Medienkonferenz zufrieden.

Bernhard Koch, Präsident vom Verein der Freunde des Wasserschlosses Hagenwil, zeigte sich erfreut über die Auszahlung der ersten Tranche von 490'000 Franken für die umgesetzte Sanierung der Schlosskapelle und der historischen Öfen im Schlosshof. Der Verein nimmt nun die nächsten Sanierungsarbeiten im Wasserschloss Hagenwil in Angriff. 

Künftig soll zweimal pro Jahr berichtet werden

Auch Max Gimmel sieht das Projekt Self-Controlled City Liner (SCCL) in Arbon auf Kurs. Die genehmigte Leistungsvereinbarung sind ein weiterer Schritt in Richtung Realisierung des selbstfahrenden Busses in Arbon. 

Der Regierungsrat will nach eigenen Angaben künftig zweimal pro Jahr über die Fortschritte der 20 Projekte und über die Auszahlung von Fördermitteln entscheiden.

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