20.03.2026
Die Geschichte der Schulen auf einen Klick

Nächster Schritt der Digitalisierung: Das Amriswiler Schulmuseum hat Teile seiner Sammlung in einem Onlinekatalog gebündelt. Das öffnet neue Zugänge zum vorhandenen Wissen. (Lesedauer: ca. 1 MInute)
Wer mehr über Schulen und die Geschichte des Schweizerischen Schulwesens erfahren will, der hat jetzt eine neue Adresse: Seit einigen Tagen hat das Amriswiler Schulmuseum seinen eigenen Onlinekatalog veröffentlicht. In dem Onlinekatalog des Schulmuseums sind damit jetzt rund 16'000 Objekte der Sammlung und ein grosser Teil des Bestandes der hauseigenen Bibliothek ab sofort über das Internet zugänglich. «Damit haben wir einen weiteren Meilenstein auf dem Weg der Digitalisierung und der Öffnung der Sammlung für das breite Publikum erreicht», erklärt Stiftungspräsident Dominik Joos in einer Medienmitteilung des Museums.
Demnach hat das Sammlungsteam unter der Leitung von Angelina Minnig mehr als zwei Jahre an diesem Projekt gearbeitet und sämtliche digitalen Objektdaten auf die neue Plattform mit MuseumPlus migriert und kontrolliert. In einem zweiten Schritt sei die Liveschaltung und der öffentliche Zugang konzipiert und vorbereitet worden, heisst es weiter. «Die Sammlung ist so öffentlich zugänglich und wir können den Katalog auch laufend erweitern und anpassen», kommentiert Angelina Minnig die Liveschaltung des Onlinekataloges, der Einblicke in die Entwicklungsgeschichte des Schweizerischen Schulwesens vermittelt. Unterstützt wurde das Projekt nach Angaben des Museums von der Ernst Göhner Stiftung und dem Lotteriefonds des Kantons Thurgau.
Schenkungen erwünscht: Das Museum sucht weitere Objekte
Die bedeutende schulgeschichtliche Sammlung entwickelt sich seit 1998 laufend weiter. Heute gehören rund 40‘000 Objekte zum Bestand. Zu den Objekten zählen Lernmittel, Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, Klassenfotos, Schulwandbilder, Möbel und vieles mehr. Der Zugang erfolgt über die Webseite des Schulmuseums unter Sammlung und Onlinekatalog.
Das Schulmuseum Thurgau werde in den nächsten Jahren seine Bestände weiter digitalisieren und in den Onlinekatalog integrieren, erklärt das Museum in der Mitteilung. Gezielt sollen demnach auch einzelne Lücken in der Sammlung geschlossen werden. Welche Objekte das Museum sucht, hat es hier beschrieben.
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