30.04.2026
Frauenfeld feiert Mitsommer – mit begehbarem Oktopus

Grösser als je zuvor: Das Mitsommerfest in Frauenfeld findet vom 12. bis 14. Juni 2026 statt. Das Thema Inklusion steht in diesem Jahr im Zentrum. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Über 60 Vereine aus der Region sind laut Mitteilung dabei. Das Gelände umfasst verschiedene Bereiche: den Gauklerplatz, eine Gartenbühne, einen botanischen Garten sowie die «liebgewonnene lange Tafel unter den Bäumen auf der Promenade».
Für Familien sind Bogenschiessen, Slacklines, eine Kinderbaustelle und ein Parcours für elektrische Kinder-Motorcross-Bikes geplant. Ergänzt wird das Programm durch tägliche Day Dances und – als besonderes Highlight am Samstagabend – die Liveübertragung des Schweizer WM-Spiels auf einer mobilen Grossleinwand.
Auffälligstes Kunstobjekt wird der Oktopus des Künstlerduos Pialeto, gebaut aus Dachlatten. Die Veranstalter bezeichnen ihn als offizielle «Mitsommerfest-Fan-Skulptur». Er soll begehbar sein und bereits eine Woche vor Festbeginn gemeinsam mit Freiwilligen aus der Bevölkerung aufgebaut werden.
Streetart-Künstler gestalten Chancenspur
Ein klarer Schwerpunkt des diesjährigen Fests ist Inklusion. Die Veranstalter schreiben, man habe «gemeinsam mit Menschen, die im Alltag Barrieren erleben», Massnahmen entwickelt, um das Gelände «möglichst barrierearm und zugänglich zu gestalten». Dazu zählen eine barrierefreie Route, Sitzgelegenheiten in Bühnennähe und ein Betreuungsteam vor Ort. Sichtbares Symbol dieser Haltung ist die sogenannte Chancenspur: ein knapp 400 Meter langer Teppich, der durch das gesamte Gelände führt und von den Streetart-Künstlern EasyOne und ELFkunst bemalt wird. Er solle, so die Mitteilung, «sichtbar machen, dass am Mitsommerfest unterschiedliche Bedürfnisse Platz haben».
Freiwillige Helferinnen und Helfer sind laut Mitteilung «herzlich willkommen» – beim Auf- und Abbau, in der Betreuung oder im Gästeservice. Anmelden kann man sich unter www.mitsommerfest.ch.
Dazugehörende Veranstaltungen
Kulturplatz-Einträge
Ähnliche Beiträge
Die Geschichte der Schulen auf einen Klick
Nächster Schritt der Digitalisierung: Das Amriswiler Schulmuseum hat seine komplette Sammlung in einem Onlinekatalog gebündelt. Das öffnet neue Zugänge zum vorhandenen Wissen. mehr
„KI kennt vielleicht die Worte, aber nicht das Erleben.“
Die KI und ich: Verändert Künstliche Intelligenz den künstlerischen Alltag? Sechs Thurgauer Kulturschaffende beschreiben ihren Umgang mit KI. Am 28. März ist das auch Thema bei der fünften Thurgauer Kulturkonferenz. mehr
Lesen oder lesen lassen?
Warum Lesen wichtig ist: Ein neues Festival in Kreuzlingen stellt ab 15. März die Kulturtechnik in den Mittelpunkt. Auch um ein Zeichen zu setzen in Zeiten unserer durchdigitalisierten Welt. mehr

