von Medienmitteilung, 05.08.2022
Patrizia Keller übernimmt Kunsthalle Arbon

Personalwechsel in Arbon: Die neue Kuratorin kommt vom Nidwaldner Museum in Stans und bringt viel Erfahrung als Ausstellungsmacherin mit. (Lesedauer: ca. 2 Minuten)
In einer Medienmitteilung gibt die Kunsthalle Arbon den Wechsel bekannt: «Wir sind überzeugt, dass Patrizia Keller unseren charakertistischen Kunstraum mit ihrer vielseitigen Erfahrung als Ausstellungsmacherin erfolgreich und spannend weiterführen wird», schreibt der Vorstand der Kunsthalle Arbon. Patrizia Keller tritt ihre neue Funktion im September 2022 an und wird ihre erste eigene Ausstellung Anfang Juni 2023 präsentieren.
Keller hat an der Universität zürich Kunstgeschichte, Geschichte der Neuzeit und Neuere deutsche Literaturwissenschaft studiert und 2015 ihre Dissertation zur Förderung der bildenden Kunst in der Schweiz seit 1980 abgeschlossen. Aktuell ist sie als freischaffende Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin. Zuletzt war sie von 2016 bis 2021 Kuratorin und Stellvertretende Leiterin am Nidwaldner Museum in Stans und hat in dieser Funktion zahlreiche Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst kuratiert sowie das Gesamtprogramm des Mehrspartenhauses mitverantwortet.
Vorgängerin Deborah Keller wird Chefredaktorin
Keller war von 2014 bis 2018 Teil des Aargauer Kuratoriums, der Kulturförderinstitutionen des Kantons Aargau, wo sie den Vorsitz Fachbereich Bilndende Kunst & Performance innehatte. 2019 wurde sie von der Pro Helvetia als Schweizer Kuratorin zur teilnahme am «Orientation Trip 2019» nach Pakistan und in die Arabischen Emirate ausgewählt.
Die Neubesetzung der Stelle der Kuratorin in Arbon wurde notwendig, weil die bisherige Kuratorin Deborah Keller, ab Herbst die Chefredaktion des Schweizer Kunstmagazins Kunstbulletin übernimmt. In der Medienmitteilung lobt der Kunsthallen-Vorstand auch die Arbeit der scheidenden Kuratorin: «Deborah Keller hat das Profil der Kunsthalle Arbon in ihrer erfolgreichen siebenjährigen Tätigkeit als Kuratorin weiter geschärft und dem Ausstellungsraum zu überregionaler Ausstrahlung verholfen.»
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