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15.02.2016

Öffentliches Forum europäischer Grenzregionen am Bodensee

Öffentliches Forum europäischer Grenzregionen am Bodensee

(pd) Am Donnerstag, den 25. Februar findet im Konstanzer Konzilgebäude ein öffentliches Forum der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG) statt. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Herausforderungen für die Grenzregionen sowie mögliche Lösungen durch gemeinsames Lobbying und europäische Initiativen.

Das AGEG-Forum am 25. Februar beginnt um 12 Uhr. Es folgen zwei Arbeitssitzungen zur „Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Alpenraum mit Schwerpunkt auf den Raum Schweiz-Deutschland-Österreich-Liechtenstein“ sowie über „Aktuelle Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa und die Rolle der AGEG“. Im Fokus stehen Beispiele aus der Bodenseeregion, grenzbedingte Hindernisse und die Zukunft der europäischen Förderprogramme nach 2020, oder aktuelle Fragen wie die neue Sicht auf den Schengenraum, den Umgang mit Flüchtlingen oder die Beziehungen Schweiz-EU. Ebenfalls Thema sind Einflussmöglichkeiten der AGEG auf europäischer Ebene im Sinne der Grenzregionen.

Interessensvertretung für Grenzräume auf europäischer Ebene

Die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG) ist die älteste europäische Dachorganisation für Grenzregionen und grenzüberschreitende Zusammenschlüsse. Sie wurde 1971 gegründet und hat ihren Sitz in Gronau (Westfalen). Die AGEG vertritt die Interessen europäischer Grenzregionen sowohl auf europäischer Ebene als auch bei den einzelnen EU-Mitgliedstaaten. Martín Guillermo Ramírez, Generalsekretär der AGEG sagte im Vorfeld: „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr mit unserem Forum in der Modellregion Bodensee zu Gast sein werden. Unsere Mitglieder sind gespannt auf die best practices vom Bodensee und gemeinsam mit den hiesigen Akteuren möchten wir eine produktive Diskussion über die Zukunft der Grenzräume führen.“ IBK-Geschäftsführer Klaus-Dieter Schnell begrüßt den Austausch mit anderen Grenzregionen: „Die Zusammenarbeit über nationale Grenzen stösst überall in Europa auf ähnliche Schwierigkeiten und braucht die Unterstützung der internationalen Ebene. Die Bodenseeregion ist ein ausgezeichneter Ort für einen Austausch, bei dem sich die IBK-Geschäftsstelle gerne einbringt.“

Programm, Anmeldung und Kontakt

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet in deutscher Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 21. Februar wird gebeten. Programm und weitere Informationen unter: http://www.aebr.eu/de/

 

Internationale Bodensee Konferenz:

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion. Weitere Informationen unter:

www.bodenseekonferenz.org

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