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24.10.2016

Grosses Interesse am Krieg

Grosses Interesse am Krieg
Erfolgreiches Ende der Kriegs-Ausstellung im Historischen Museum Frauenfeld: Mehr als 4000 Besucher kamen, um die Inszenierung im Zeughaus zu sehen. | © Historisches Museum Frauenfeld

Wie ging es im Ersten Weltkrieg im Thurgau zu? Diese Frage interessierte offenbar viele Menschen. Die dazu gehörige Ausstellung "14/18 – Die Schweiz und der Grosse Krieg" ist jetzt im Zeughaus des Historischen Museums Frauenfeld erfolgreich zu Ende gegangen.

Nach sechsmonatiger Ausstellung zur Schweiz im Ersten Weltkrieg zeigt sich Gabriele Keck, Direktorin des Historischen Museums Thurgau, zufrieden mit den erzielten Besucherzahlen und kennt die Gründe für das erfreuliche Ergebnis: «Das vielfältige Rahmenprogramm mit einem starken Fokus auf den Thurgau war der Erfolgsgarant der Ausstellung. Zudem hatten wir mit dem Alten Zeughaus eine perfekt zum Thema passende Location zur Verfügung. Knirschender Schotter, Sandsäcke und spitzer Stacheldraht machten den Krieg spürbar.»


Besonders erfreulich seien die Buchungszahlen der Spezialführungen und Workshops für Schulklassen. «Insgesamt haben unsere Vermittlerinnen 41 Schulklassen mit 702 Schülerinnen und Schülern durch die Ausstellung geführt. Elf Schulklassen besuchten die Ausstellung auf eigene Faust. Die Rückmeldungen der Lehrpersonen sowie der Schüler auf das besondere Vermittlungsprogramm waren sehr positiv. Dies bekräftigt unser Vorhaben, auch in Zukunft neue Wege in der Geschichtsvermittlung zu gehen», kommentiert Gabriele Keck.

Tatsächlich sind die Museumsmacher längst wieder mit neuen Themen beschäftigt:  Das Historische Museum arbeitet bereits mit an der nächsten Sonderausstellung. Es wird eine Eigenproduktion zur Industriegeschichte werden, die 2018 gezeigt wird. Für das kommende Jahr ist keine Sonderausstellung geplant. Stattdessen steht ein Jahresprogramm zur Schlossausstellung im Zentrum. (tgk)

www.historisches-museum.tg.ch

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