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Nicht meckern, reden!

Nicht meckern, reden!
Miteinander reden ist immer besser als nur übereinander reden. Das Foto zeigt eine Szene der ersten Ausgabe Kultur trifft Politik. Damals hatte Moderatorin Samantha Zaugg unter anderem Isabelle Krieg (links im Bild) und Gino Rusch (Mitte) zu Gast. | © Beni Blaser

Die Beziehung zwischen Politiker:innen und Kulturschaffenden gilt als kompliziert. Das will die dritte Ausgabe von „Kultur trifft Politik“ ändern. Unter anderem mit einem Speeddating-Format. (Lesedauer: ca. 2 Minuten)

Es ist doch so: Sobald wir Menschen persönlich kennen, fällt es schwerer, sie in bestimmte Schubladen einzusortieren oder pauschal über sie zu urteilen. Diese Begegnung zu ermöglichen, war von Anfang an einer der Kerngedanken, den wir bei Erfindung des Dialog-Formats „Kultur trifft Politik“ hatten. Erst wenn beide Seiten die Herausforderungen und Zwänge der jeweils anderen Seite verstehen, kann so etwas wie eine Verständigung über gemeinsame Herausforderungen und Ziele beginnen. 

Was abstrakt klingt, ist in Wahrheit ganz einfach. Um es konkret zu machen: Politiker:innen können viel kompetenter über Kultur entscheiden, wenn sie wissen, was es heute überhaupt bedeutet Künstler:in zu sein. Und Kulturschaffende können sich viel besser in politische Prozesse einbringen, wenn sie verstehen, wie das politische System überhaupt funktioniert. Genau deshalb widmen wir uns in der dritten Ausgabe von „Kultur trifft Politik“ dieser Basis-Beziehungspflege.

Das Programm für den 17.November

Unter dem Titel „Mein Leben als Künstler:in/Mein Leben als Politiker:in“ werden beide Welten im Frauenfelder Eisenwerk am Montag, 17. November, ab 18 Uhr, aufeinander treffen. In drei verschiedenen Formaten wollen wir gemeinsam die beiden Bereiche kennenlernen. Zum Auftakt berichten in unterhaltsamen Kurzvorträgen jeweils zwei Politiker:innen und zwei Kulturschaffende aus ihrem Alltag.

Was bewegt sie? Welche Herausforderungen gibt es? Gibt es Gemeinsamkeiten in der künstlerischen und der politischen Arbeit? Wie funktioniert politische Arbeit im Thurgau? Wie sieht ein Künstler:innenleben heute aus? Zu letzerer Frage haben wir übrigens bereits eine umfangreiche Serie publiziert.

Bei der dritten Ausgabe Kultur trifft Politik berichten über diese und viele weitere Aspekte aus ihrer Welt die Autorin Tabea Steiner, die Künstlerin und Kulturvermittlerin Mirjam Wanner, der Frauenfelder Stadtpräsident Claudio Bernold (FDP) und Reto Ammann, der Fraktionspräsident der GLP. Nach dieser Einstimmung sind alle Gäste gefordert: Bei einem Speeddating können Künstler:innen und Politiker:innen ins direkte 1:1-Gespräch kommen. Wir bereiten ein paar optionale Leitfragen vor, aber ihr könnt euch auch einfach gegenseitig Löcher in den Bauch fragen. Nach jeweils 5 Minuten folgt der Wechsel zum nächsten Tisch. Das Ziel ist, dass sich möglichst viele Menschen kennenlernen.

 

In solchen 1:1-Gesprächen wie bei diesem Speeddating-Symbolfoto sollen sich Kulturschaffende und Politiker:innen bei der dritten Ausgabe von Kultur trifft Politik kennenlernen. Bild: Canva

Zukunftswerkstatt für eine neue Kulturpolitik

Um den Abend abzurunden, leitet unsere Moderatorin Samantha Zaugg schliesslich eine Podiumsdiskussion, bei der zum einen die Erfahrungen des Abends besprochen werden sollen, aber in einer Zukunftswerkstatt gleichzeitig auch Ideen für eine neue Kulturpolitik für den Thurgau gemeinsam entworfen werden sollen.

Du hast Lust dabei zu sein? Dann melde dich jetzt an!

„Kultur trifft Politik“ ist ein gemeinsames Format von ig kultur ost und thurgaukultur. Finanzierungspartner ist die Kulturstiftung des Kantons Thurgau.

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