28.08.2018
Kunstmuseum erhält Label «Kultur inklusiv»

Das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum bieten neu einen möglichst hindernisfreien Zugang zu ihren Kulturangeboten und erleichtern damit die kulturelle Teilhabe – auch für Menschen mit Behinderungen. Deshalb hat die Fachstelle Kultur inklusiv von Pro Infirmis den Museen in Warth das Label «Kultur inklusiv» verliehen.
Die Museen in der Kartause Ittingen sind laut Medienmitteilung des kantonalen Kulturamts damit die ersten Institutionen im Kanton Thurgau, die dieses Label nun erhalten haben. «Inklusive Kultur ist eine Kultur ohne Hindernisse für alle Interessierten. Sie stehe für einen möglichst hindernisfreien Zugang zu den Kulturangeboten und ermögliche die kulturelle Teilhabe von allen Menschen – auch von Menschen mit Behinderungen», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die Fachstelle Kultur inklusiv von Pro Infirmis vergebe dafür das Label «Kultur inklusiv».
Die beiden Museen sind Teil der Kartause Ittingen und dort seit 1983 beheimatet. Schwerpunkte des Kunstmuseums Thurgau sind Aussenseiterkunst und Kunst mit einem bestimmten Bezug zum Ort, ausserdem sammelt, präsentiert und vermittelt das Museum regionales Kunstschaffen. Das Ittinger Museum macht die Geschichte der Kartäusermönche anschaulich erfahrbar. In künstlerischen Projekten beider Museen sowie in allen anderen Betrieben der Kartause arbeiten regelmässig auch Frauen und Männer mit psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen mit. Zur Stiftung Kartause gehören ein Gastrobetrieb, ein Seminarhotel mit Veranstaltungsräumen für Konzerte und Kurse, ein Gutshof mit Gärtnerei und Fischzucht sowie ein Heim für betreutes Wohnen und ein Werkbetrieb mit geschützten Arbeitsplätzen. (tgk)
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