Seite vorlesen

28.08.2018

Kunstmuseum erhält Label «Kultur inklusiv»

Kunstmuseum erhält Label «Kultur inklusiv»
Auf der Suche nach dem Weg: Das Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen. | © Michael Lünstroth

Das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum bieten neu einen möglichst hindernisfreien Zugang zu ihren Kulturangeboten und erleichtern damit die kulturelle Teilhabe – auch für Menschen mit Behinderungen. Deshalb hat die Fachstelle Kultur inklusiv von Pro Infirmis den Museen in Warth das Label «Kultur inklusiv» verliehen.

Die Museen in der Kartause Ittingen sind laut Medienmitteilung des kantonalen Kulturamts damit die ersten Institutionen im Kanton Thurgau, die dieses Label nun erhalten haben. «Inklusive Kultur ist eine Kultur ohne Hindernisse für alle Interessierten. Sie stehe für einen möglichst hindernisfreien Zugang zu den Kulturangeboten und ermögliche die kulturelle Teilhabe von allen Menschen – auch von Menschen mit Behinderungen», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die Fachstelle Kultur inklusiv von Pro Infirmis vergebe dafür das Label «Kultur inklusiv». 

Die beiden Museen sind Teil der Kartause Ittingen und dort seit 1983 beheimatet. Schwerpunkte des Kunstmuseums Thurgau sind Aussenseiterkunst und Kunst mit einem bestimmten Bezug zum Ort, ausserdem sammelt, präsentiert und vermittelt das Museum regionales Kunstschaffen. Das Ittinger Museum macht die Geschichte der Kartäusermönche anschaulich erfahrbar. In künstlerischen Projekten beider Museen sowie in allen anderen Betrieben der Kartause arbeiten regelmässig auch Frauen und Männer mit psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen mit. Zur Stiftung Kartause gehören ein Gastrobetrieb, ein Seminarhotel mit Veranstaltungsräumen für Konzerte und Kurse, ein Gutshof mit Gärtnerei und Fischzucht sowie ein Heim für betreutes Wohnen und ein Werkbetrieb mit geschützten Arbeitsplätzen. (tgk)

Kommentare werden geladen...

Kommt vor in diesen Ressorts

  • Kulturpolitik

Kommt vor in diesen Interessen

  • Kulturvermittlung
  • Nachricht

Werbung

«Kultur trifft Politik» #4

"Ohne Kultur keine Demokratie?" In der neuen Ausgabe des Dialogformats machen wir den Realitätscheck. Mittwoch, 25. November, Eisenwerk Frauenfeld. Weitere Informationen...

Programmleiter:in (30%)

Das Literaturhaus Thurgau am Seerhein in Gottlieben sucht per 1. Januar 2027 eine verantwortliche Person für die Programmleitung. Bewerbung: bis 30. September 2026.

Ähnliche Beiträge

Kulturpolitik

«Es braucht einen gemeinsamen Willen, Ideen, Überzeugung und Glück!»

Kreuzlingen hat seine Museen in den letzten zehn Jahren gezielt weiterentwickelt. Am 27. September stimmt das Volk über mehr Geld für die drei Häuser ab. Ex-Stadträtin Dorena Raggenbass erklärt die Strategie – und was... mehr

Kulturpolitik

«Viele hier verstehen zu wenig, wie bedeutsam Museen sind.»

Hannes Geisser verlässt nach fast 30 Jahren das Naturmuseum Thurgau – nicht im Groll, aber mit klaren Worten zur Museumspolitik im Kanton. Ein Gespräch über Geld, Tatkraft und die Rolle von Museen in unserer Gesellsch... mehr

Kulturpolitik

Hier ziehen bald zwei neue Ausstellungen ein

Aktuell bespielen die kantonalen Museen das Werk Zwei in Arbon. Im nächsten Jahr werden dort zwei spannende Ausstellungen zu sehen sein. Eine nimmt die Ostschweizer Kulturszene unter die Lupe. mehr

Werbung

Werbung

Werbung