12.05.2014
Kunsthalle Arbon: Mango di Verni

Die Arbeiten von CKÖ kreisen um Räume und deren Wahrnehmung. Für ihre neueste Intervention haben sie die Kunsthalle Arbon mit einem begehbaren Holzgitter gefüllt. Art-tv.ch interviewt und zeigt die Beteiligten.
Das Ausloten des Ortes, das Spiel mit seinen Dimensionen und die Herausforderung, ihn in seiner Ganzheit zu erfassen, standen am Anfang der Intervention Mango di Verni und bildeten die Grundlage für die räumliche Installation «Grid». Das dreidimensionale Rastersystem, bestehend aus 10 Kilometern Dachlatten, erstreckt sich von der Decke bis zum Boden durch den gesamten Innenraum. Auf gewohnte Weise ist der Ort nicht mehr passierbar. Dennoch befindet sich auf den Kubikmeter bemessen immer noch viel mehr Leerraum als Material in der Halle. Und durchaus kann man sich noch durch den Raum bewegen.
Ihre ortsbezogenen Installationen lassen CKÖ gerne in den Dialog mit dem jeweiligen Umraum treten. «Grid» erscheint damit wie die Fortsetzung der Deckenstruktur in den Raum hinein. Die Intervention lädt dazu ein, den Raum in alle Richtungen auszuloten, die Raumwahrnehmung zu erweitern und an Orte gelangen zu können, die bisher unerreichbar waren.
CKÖ
Das Künstlertrio CKÖ agiert als Kollektiv und besteht aus Sara Widmer, Georg Krummenacher und Daniel Lütolf. Das Trio experimentiert mit Dimensionen, Konstruktionen und Materialien. Die Selbstwahrnehmung in ihnen sowie das Erleben von Raum und Räumen sind zentrale Elemente ihrer Arbeiten. Seit sie sich 2012 zusammengeschlossen haben, realisierten CKÖ unter anderem Projekte in Zug und Zürich, waren 2013 an der Jungkunst in Winterthur beteiligt und wurden 2014 für die Swiss Art Awards nominiert. (art-tv.ch)
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Eine kritische Betrachtung von Jürg Schoop lesen Sie hier.
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