20.02.2020
Kulturkommission nimmt Arbeit auf

Neue Zeiten in Kreuzlingen: Die Kulturkommission soll die kulturelle Stadtentwicklung im Blick halten. Das unabhängige Gremium hat jetzt zum ersten Mal getagt.
Im vergangenen Jahr verabschiedete der Kreuzlinger Stadtrat das erste Kulturkonzept. Darin ist neben weiteren Zielen festgehalten, eine Kulturkommission einzusetzen. Das unabhängige Gremium soll hauptsächlich die städtische Kultur entwickeln, den Stadtrat und das Departement Gesellschaft beraten sowie Empfehlungen zu strategischen Kulturvorhaben formulieren. Das Fachgremium mit neun Mitgliedern erhält Richtlinien, die der Stadtrat per 1. Februar 2020 in Kraft setzte. Am Mittwoch tagte die Kommission erstmals im Kult-X, wie die Stadt in einer Medienmitteilung erklärte.
Demnach wählte der Stadtrat die Mitglieder gezielt nach Fachbereichen aus. «Somit können die Kommissionsmitglieder auf ihr bestehendes Beziehungsnetz zu Kulturschaffenden und Institutionen zurückgreifen und damit zur Vernetzung und damit zur Verbesserung der Kulturarbeit beitragen», heisst es in der Medienmitteilung.
In der Kommission sind bekannte Gesichter vertreten
In der Kulturkommission sitzen nun: Stadträtin Dorena Raggenbass (Vorsitz), Decio Kishi Rufino de Oliveira (Mitglied Ausländerbeirat), Bettina Eberhard (Kulturagentin Thurgau, Schule Kreuzlingen), Christine Forster (Kulturzentrum Kult-X, Verbindung zur PMS), Valentin Huber (Kulturdachverband, Kultling), Nicolas Jenni (kulturinteressierter Jugendlicher), Nina Schläfli, Präsidentin SP Thurgau, Bereich Politik), Richard Tisserand (Kunstgesellschaft Thurgau, Kunstraum) sowie Kurt Schmid, Autor des Kulturkonzeptes. In den Richtlinien der Kulturkommission sind die Aufgaben, Organisation und Kompetenzen geregelt und wurden vom Stadtrat per 1. Februar 2020 in Kraft gesetzt.
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