Seite vorlesen

20.02.2020

Kulturkommission nimmt Arbeit auf

Kulturkommission nimmt Arbeit auf
Am Mittwochabend trafen sich die Mitglieder der Kulturkommission zu ihrer ersten Sitzung im Kult-X. Hintere Reihe v.l.: Claudia Thom, Sachbearbeiterin Gesellschaft und Kultur; Betti-na Eberhard; Kurt Schmid; Valentin Huber und Stadträtin Dorena Raggenbass. Vordere Reihe v.l.: Christine Forster; Decio Kishi Rufino de Oliveira; Nina Schläfli und Nicolas Jenni. Auf dem Bild fehlt Richard Tisserand. | © Stadt Kreuzlingen

Neue Zeiten in Kreuzlingen: Die Kulturkommission soll die kulturelle Stadtentwicklung im Blick halten. Das unabhängige Gremium hat jetzt zum ersten Mal getagt.

Im vergangenen Jahr verabschiedete der Kreuzlinger Stadtrat das erste Kulturkonzept. Darin ist neben weiteren Zielen festgehalten, eine Kulturkommission einzusetzen. Das unabhängige Gremium soll hauptsächlich die städtische Kultur entwickeln, den Stadtrat und das Departement Gesellschaft beraten sowie Empfehlungen zu strategischen Kulturvorhaben formulieren. Das Fachgremium mit neun Mitgliedern erhält Richtlinien, die der Stadtrat per 1. Februar 2020 in Kraft setzte. Am Mittwoch tagte die Kommission erstmals im Kult-X, wie die Stadt in einer Medienmitteilung erklärte.

Demnach wählte der Stadtrat die Mitglieder gezielt nach Fachbereichen aus. «Somit können die Kommissionsmitglieder auf ihr bestehendes Beziehungsnetz zu Kulturschaffenden und Institutionen zurückgreifen und damit zur Vernetzung und damit zur Verbesserung der Kulturarbeit beitragen», heisst es in der Medienmitteilung.

In der Kommission sind bekannte Gesichter vertreten

In der Kulturkommission sitzen nun: Stadträtin Dorena Raggenbass (Vorsitz), Decio Kishi Rufino de Oliveira (Mitglied Ausländerbeirat), Bettina Eberhard (Kulturagentin Thurgau, Schule Kreuzlingen), Christine Forster (Kulturzentrum Kult-X, Verbindung zur PMS), Valentin Huber (Kulturdachverband, Kultling), Nicolas Jenni (kulturinteressierter Jugendlicher), Nina Schläfli, Präsidentin SP Thurgau, Bereich Politik), Richard Tisserand (Kunstgesellschaft Thurgau, Kunstraum) sowie Kurt Schmid, Autor des Kulturkonzeptes. In den Richtlinien der Kulturkommission sind die Aufgaben, Organisation und Kompetenzen geregelt und wurden vom Stadtrat per 1. Februar 2020 in Kraft gesetzt.

Kommentare werden geladen...

Kommt vor in diesen Ressorts

  • Kulturpolitik

Kommt vor in diesen Interessen

  • Kulturförderung
  • Nachricht

Werbung

Gesucht per Herbst 2026: Geschäftsführung 20-30%

Das GENERATIONS steht für aktuellen Jazz, internationale Vernetzung und die nachhaltige Förderung junger Musiker.

Ähnliche Beiträge

Kulturpolitik

Wissen

«Ich habe immer zwei Leben gelebt.»

Im zweiten Teil des Interview erzählt Hannes Geisser, warum er das Naturmuseum immer interdisziplinär gedacht hat, weshalb Museen aufs Analoge setzen sollten – und was er am meisten vermissen wird. mehr

Kulturpolitik

«Viele hier verstehen zu wenig, wie bedeutsam Museen sind.»

Hannes Geisser verlässt nach fast 30 Jahren das Naturmuseum Thurgau – nicht im Groll, aber mit klaren Worten zur Museumspolitik im Kanton. Ein Gespräch über Geld, Tatkraft und die Rolle von Museen in unserer Gesellsch... mehr

Kulturpolitik

Hier ziehen bald zwei neue Ausstellungen ein

Aktuell bespielen die kantonalen Museen das Werk Zwei in Arbon. Im nächsten Jahr werden dort zwei spannende Ausstellungen zu sehen sein. Eine nimmt die Ostschweizer Kulturszene unter die Lupe. mehr