Seite vorlesen

22.05.2016

Barnabás Bossharts Liebhaberin

Barnabás Bossharts Liebhaberin
Regierungsrätin Monika Knill zeigt ein Bild, das im Original in ihrem Büro hängt. Es handelt sich um eine Fotografie von Barnabás Bosshart aus der Serie Nord-Nord | © Markus Landert

Am Internationalen Museumstag stand im Kunstmuseum der Kartause Ittingen nebst der Eröffnung einer neuen Atelierklause für Gross und Klein eine Enthüllung auf dem Programm. Regierungsrätin Monika Knill stellte ihr Lieblingswerk vor.

Wir spekulierten vorgängig auf Helen Dahm, Adolf Dietrich oder Willi Oertig und fragten bei unserer Kulturministerin nach. Sie enthüllte uns ihr Geheimnis. Ganz so falsch lägen wir nicht, meinte sie. Es seien Fotografien von Barnabás Bosshart. Sie habe indessen mehrere Lieblingsstücke, und wir hätten die Richtung gut lokalisiert.

Wie bei der Mode: heute das, morgen jenes

 

„Aber eben", gestand Monika Knill, "ich musste mich entscheiden. Es ist wie bei der Mode oder der Musik: heute gefällt mir das besser und morgen vielleicht bereits doch das andere...(Dietrich, Roesch, Oertig,...Bosshart)." Willi Oertig habe sie zu Hause, Barnabás Bosshart im Büro, Carl Roesch im Staatskeller und Adolf Dietrich im Kunstmuseum.

Traditionell UND modern

Markus Landert, Direktor der Museen in Ittingen, sieht den Grund für die Vorliebe von Monika Knill darin, dass das Bild eine Schwarz-Weiss-Fotografie sei, eine Bildtechnik, die die Regierungsrätin sehr schätze. Ausserdem gelinge es Barnabás Bosshart in seiner Serie "Nord-Nordost" hervorragend, ein differenziertes Bild des Thurgaus zu zeichnen. "Der Fotograf dokumentiert die traditionelle Seite des Kantons ebenso liebevoll wie die moderne, vorwärtsgerichtete." (ho)

***

Barnabàs Bosshart im Kunstmuseum Thurgau

Mehr zum Internationalen Museumstag im Thurgau

 

www.barnabasbosshart.com

Kommentare werden geladen...

Kommt vor in diesen Ressorts

  • Kunst

Kommt vor in diesen Interessen

  • Fotografie

Werbung

Ähnliche Beiträge

Kunst

Big in Japan

Wie schafft man kreativ Räume für Kultur? Die Ostschweizer Künstlerin Heidi Schöni hat in Asien ein spannendes Projekt entdeckt - und es sich vor Ort angeschaut. mehr

Kunst

Der Beobachter

Roland Iselin porträtierte die Zürcher Technoszene und er ging Konflikten fotografisch auf den Grund. Vor wenigen Tagen ist der im Thurgau aufgewachsene Fotograf verstorben. Ein Nachruf. mehr

Kunst

Gibt es einen weiblichen Blick?

Die Fotostiftung Schweiz zeigt eine Ausstellung, die sieben Fotografinnen ins Zentrum rückt. Damit schafft sie Sichtbarkeit für weibliche Perspektiven und stellt Fragen, deren Antworten nicht leicht zu finden sind. mehr