11.07.2019
Kanton unterstützt Filmprojekt von Yves Netzhammer

Der Regierungsrat fördert den Film «Reise der Schatten» von Yves Netzhammer mit einem Beitrag von 30 000 Franken aus dem Lotteriefonds. Der Filmemacher Yves Netzhammer ist teilweise im Thurgau aufgewachsen und immer wieder im Kanton künstlerisch tätig. Das erklärte der Regierungsrat in einer Medienmitteilung.
Die Freihändler Filmproduktion GmbH in Basel plant demnach in Koproduktion mit der Liechti Filmproduktion GmbH die Realisierung des 70-minütigen Animationsfilms «Reise der Schatten» von Yves Netzhammer. Der Film erzählt die Golem-Geschichte neu interpretiert im digitalen Zeitalter. In einer Welt der totalen Überwachung leben Figuren ohne jede Individualität erstarrt aneinander vorbei. Zwar versuchen sie immer wieder, miteinander in Beziehung zu treten, gleichzeitig wirken zerstörerische Kräfte in ihnen.
Yves Netzhammer entwirft einen düsteren und rätselhaften Kosmos und erzählt eine Geschichte mit universellem Charakter. Mit dieser Produktion wagt sich der Filmemacher an sein erstes Langfilmprojekt als Regisseur. Für die Herstellung des Films wird mit Aufwendungen von knapp 900 000 Franken gerechnet. Auch das Bundesamt für Kultur unterstützt die Produktion mit 250.000 Franken. Wann der Film zu sehen sein wird, ist derzeit noch offen.
Mehr zum Werk von Yves Netzhammer gibt es auch im Lexikon zur Kunst in der Schweiz.
Kommt vor in diesen Ressorts
- Kulturpolitik
Kommt vor in diesen Interessen
- Kulturförderung
- Nachricht
- Bildende Künste
- Animation
Ähnliche Beiträge
«Es braucht einen gemeinsamen Willen, Ideen, Überzeugung und Glück!»
Kreuzlingen hat seine Museen in den letzten zehn Jahren gezielt weiterentwickelt. Am 27. September stimmt das Volk über mehr Geld für die drei Häuser ab. Ex-Stadträtin Dorena Raggenbass erklärt die Strategie – und was... mehr
Mehr Struktur, mehr Programm: Wie sich das Eisenwerk professionalisiert
Mit dem sanierten Saal wächst das Frauenfelder Kulturhaus: Bis zu 600 Gäste sind nun möglich, zugleich steigen die Anforderungen. Das Ehrenamt soll trotzdem zentral bleiben im Betrieb. mehr
«Ich habe immer zwei Leben gelebt.»
Im zweiten Teil des Interview erzählt Hannes Geisser, warum er das Naturmuseum immer interdisziplinär gedacht hat, weshalb Museen aufs Analoge setzen sollten – und was er am meisten vermissen wird. mehr

