von Michael Lünstroth・Redaktionsleiter, 02.12.2021
Covid-Hilfen sollen verlängert werden

Nach der Annahme des Covid-Gesetzes will der Bund die finanzielle Unterstützung für Kulturschaffende verlängern. Der Thurgau gibt dafür grünes Licht. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Es ist nur eine kleine Meldung in den neuesten Mitteilungen des Thurgauer Regierungsrats, aber eine die für viele Kulturschaffende eine Erleichterung sein dürfte: „Der Regierungsrat stimmt der Änderung der Verordnung über die Massnahmen im Kulturbereich gemäss Covid-19-Gesetz (Covid-19-Kulturverordnung) zu, schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort ans Eidgenössische Departement des Innern“ heisst es da.
Nach der Abstimmung über das Covid-Gesetz vom vergangenen Sonntag will der Bund nun die Verordnung, in der die finanzielle Unterstützung der Kulturschaffenden geregelt ist, bis am 31. Dezember 2022 verlängern.
Zwei Drittel der Kulturschaffenden bleiben auf Unterstützung angewiesen
Die Taskforce Culture begrüsst diesen Schritt: „Der Kultursektor braucht unbedingt Stabilität in einer nach wie vor äusserst instabilen Situation: Ein Blick in unsere Nachbarländer genügt für die Feststellung, dass Kulturschaffenden und -unternehmen alles andere als ein einfacher, und schon gar kein auch nur annähernd normaler Winter bevorsteht. Neben der Respektierung des Volkswillens spricht also auch die aktuelle epidemiologische Lage in aller Deutlichkeit dafür, die Entschädigungs- und Unterstützungsleistungen nicht per Ende Jahr auslaufen zu lassen.“
Begründet hatte die Arbeitsgruppe dies unter anderem auch mit einer Umfrage, die sie im Kultursektor durchgeführt und Anfang November vorgestellt hatte: Demnach erwarten zwei Drittel der Kulturschaffenden und Kulturunternehmen, dass sie auch 2022 noch auf Unterstützungsleistungen angewiesen sein werden. Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage gibt es hier.

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