Castor et Pollux

Mit «Castor et Pollux» schuf Jean-Philippe Rameau eine Oper, die bereits bei ihrer Uraufführung 1737 eine Welle der Begeisterung auslöste. In der opulenten Inszenierung von Adriana Altaras wird der antike Mythos zum packenden Drama über Loyalität, Verlangen und Opferbereitschaft.
In Sparta regieren zwei ungleiche Brüder gemeinsam: Castor ist sterblich, Pollux als Sohn Jupiters unsterblich. Beide lieben Télaïre, die sich für Castor entscheidet, während Pollux eigentlich Télaïres Schwester Phébé versprochen ist. Als Castor im Krieg fällt, bittet Pollux seinen göttlichen Vater, den Bruder aus der Unterwelt zurückzuholen. Doch die Rettung hat ihren Preis: Pollux müsste an Castors Stelle in die Unterwelt hinabsteigen. Es beginnt ein schmerzhafter Konflikt zwischen Loyalität und eigener Sehnsucht, den nur Jupiter selbst auflösen kann.
Rameau vereint in diesem Werk jene kompositorische Raffinesse, die ihn berühmt machte. Virtuose Gesangslinien, reiche Harmonik und fein nuancierte Klangfarben zeichnen die seelischen Zustände der Figuren mit grosser Intensität nach.
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