22.12.2010
Was ab 1. Januar 2011 neu ist

Auf den 1. Januar 2011 treten im Kanton Thurgau mehrere Erlasse in Kraft. In Konstanz wird vieles teurer. Wir sagen, wo es die Kultur trifft.
Höhere Beiträge an Musikschulen
Im Musikschulbereich tritt die Verordnung vom 28. September 2010 betreffend die Änderung der Verordnung des Regierungsrates über Beiträge an Musikschulen für Jugendliche in Kraft. In der Musikschulverordnung wurden die erhöhten Beiträge an die Musikschulen festgelegt.
St. Gallen erhält 1,6 Millionen
Eine weitere Änderung betrifft den Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung vom 24. November 2009 über die interkantonale Zusammenarbeit und den Lastenausgleich im Bereich Kultureinrichtungen von überregionaler Bedeutung. Die Leistungen der Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen werden von den mitprofitierenden Kantonen Thurgau und beiden Appenzell neu im Rahmen einer interkantonalen Vereinbarung abgegolten. Die Abgeltungen berechnen sich aufgrund der Kosten für die Genossenschaft sowie nach der Anzahl Besucherinnen und Besucher aus den jeweiligen Kantonen. Dem Kanton Thurgau erwachsen daraus Kosten von jährlich rund 1,6 Millionen Franken.
Konstanzer Theater wird teurer
In Konstanz hat sich das Theater ab Jahresbeginn höhere Preise verordnet. Gemäss „Südkurier“ werden Einzelkarten zur neuen Spielzeit um 1 bis 1,50 Euro teurer, in der Spiegelhalle um 2 Euro (17,50 statt 15,50 Euro, plus 13 Prozent); bei den günstigsten Plätzen fällt die Erhöhung geringer aus. Das Wahl-Abo mit zehn Vorstellungen schlägt, je nach Kategorie, um fünf bis acht Prozent auf (Parkett II von 155 auf 165 Euro). Preiswerter als Einzelkarten sind am Theater stets die Abonnements. Auf einem recht ordentlichen Platz kostet damit der Besuch einer Vorstellung nur 12 Euro. Schüler und Studenten bekommen 15 Minuten vor Beginn der Vorstellung jede Karte für 6 Euro. (id/red.)

