10.05.2021
Stauffermedaille für Dominik Gügel

Der Direktor des Thurgauer Napoleonmuseums erhält hohe Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg. Damit soll sein Engagement für die Gartenkultur in der Bodenseeregion gewürdigt werden. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Dominik Gügel ist Historiker, Autor, Direktor des Napoleonmuseum Thurgau und ehrenamtlich tätiger geschäftsführender Präsident des Netzwerks Bodenseegärten e.V. Er setzt sich schon seit Langem für die gesellschaftliche Bedeutung von Gärten als Kulturgut ein.
„Dabei geht es im Netzwerk nicht nur um Gärten im klassischen Sinne, auch Parks, Obst-, Wein- und Gemüsegärten sind durch die Arbeit des Vereins zum Profilthema der Bodenseeregion geworden. Angesprochen werden dabei gleichermassen die Anwohner wie auch ihre Gäste rings um den See“, heisst es in einer Medienmitteilung. Seit Gründung des Netzwerkes im Jahr 2013 amtiert Dominik Gügel als dessen Geschäftsführender Präsident. Ausserdem ist er Vizepräsident der „European Garden Association – Natur im Garten International“.
Verdienste, die über berufliche Pflicht hinausgehen
Genau für dieses Engagement wird Gügel in seinem Heimatland nun einer der höchsten Orden des Landes Baden-Württemberg verliehen - die Stauffermedaille. „Dominik Gügel ist Ideengeber und Mit-Initiator des Netzwerks der Bodenseegärten. Dadurch konnte die gesellschaftliche Bedeutung von Gärten immer stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Ich bewundere die Kreativität und die Ideen von Herrn Gügel und den Mitgliedern des Vereins Bodenseegärten, wenn es darum geht, das Potential von privaten und öffentlichen Grünflächen für Anwohner und Besucher der Bodenseeregion zu erschliessen“, lobte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch laut Medienmitteilung in ihrer Würdigung. Die Stauffer-Medaille ehrt Verdienste um das Land und für das Gemeinwohl, die über die beruflichen Pflichten hinausgehen.
Seiner Passion folgend publiziert Dominik Gügel regelmässig Bücher zur Bodenseeregion. Die Gärten in der Bodenseeregion haben es ihm besonders angetan. Anlässlich des Bodenseegartenjahres 2021 widmete er ihnen sein neues Buch Die schönsten Bodenseegärten und ihre Geschichte. Eine kleine Kulturgeschichte des Gartenbaus rund um den See.
Das Netzwerk Bodenseegärten
Seit 8 Jahren steht das internationale Netzwerk „Bodenseegärten“ für die Gartenschätze der Region und lädt zu Erkundungstouren durch insgesamt 40 Parks und Gärten in allen vier Ländern der Bodenseeregion ein. Die Besucher werden dabei zu Zeitreisenden: Von der Steinzeit über das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert und in die Gegenwart bewegen sie sich von Epoche zu Epoche und erfahren Gartenbaugeschichte hautnah. Dabei verstecken sich die grünen Oasen mal hinter Zäunen oder Mauern, ein anderes Mal sind es offene Gärten, die mit der umgebenden Seelandschaft verschmelzen und den Blick weit über ihre Grenzen hinaus wandern lassen. www.bodenseegaerten.eu
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