02.09.2014
Schwarze Null trotz Regen

Das Diessenhofer Freilichtspiel „Schwarzes Gold“ sahen trotz widrigen Wetterbedingungen rund 5600 Zuschauer in zwanzig Aufführungen. Ein Erfolg, sagt die Regisseurin gegenüber der Thurgauer Zeitung.
Mitte August hofften die Verantwortlichen noch auf den Sommer und zogen bei gutem Wetter eine Verlängerung der Rheinspiele in Erwägung. Es wurde nicht besser – und von den zwanzig durchgeführten Aufführungen waren sechzehn verregnet.
Aufwand höher als budgetiert
Regisseurin Gabriele Caduff zieht trotzdem eine positive Bilanz. Auch, was die finanzielle Seite angeht. Der Aufwand für das Festspiel betrug 430‘000 Franken, budgetiert waren 400‘000 Franken. Gegen 3500 der rund 5600 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt. Damit erreiche man eine schwarze Null, sagte sie der TZ.
Geplant ist die Durchführung der Rheinspiele in Diessenhofen alle drei Jahre. (rom)
Ähnliche Beiträge
Dem Dasein ausgesetzt
Mit «Da. Sein» schafft die Kreuzlinger Performerin Micha Stuhlmann einen weiteren Teil ihrer Reihe zu existenziellen Lebensfragen. Dieses Mal geht es um den Menschen als soziales Wesen. mehr
Im Versuchslabor der Unerbittlichen
Eine Performance zwingt ihr Publikum ins Warten – und macht daraus ein ebenso absurdes wie präzises Versuchslabor über Kontrolle, Zeit und die Zumutungen des Alltags. mehr
Der Weg ist die Kunst
Wie entsteht eigentlich Kunst? Ein neues Projekt von Micha Stuhlmann und Christoph Luchsinger gibt ungewöhnliche Einblicke und versteht die Zuschauer:innen als künstlerische Kompliz:innen. mehr

