06.05.2014
Neu: ArtBorder Galerie

Ab 10. Mai zeigt die „ArtBorder“ Galerie an der Kreuzlinger Strasse 56 in Konstanz die künstlerische Entwicklung der Tarot-Symbole der „Kunstgrenze“ Kreuzlingen-Konstanz sowie weitere Werke von Johannes Dörflinger. In wechselnden Ausstellungen sollen seine Arbeiten künftig dem kunstinteressierten Publikum zugänglich gemacht werden.
Dörflingers Interesse gilt der Verwandlung, der ständigen Bewegung, der Metamorphose. Die Motive in seinen Werken sind nicht nur abstrakt. Mit jedem Bild werden Symbole von elementarer Einfachheit und doch grosser Kraft und einer alten Geschichte von neuem erschaffen. Sie werden, damit sie diese Kraft besitzen, neu geformt, neu übermalt und neu erlebt.
Die Arbeiten lassen sich nur schwer mit den jeweils aktuellen Kunstströmungen in Einklang bringen. Sein bei der Verleihung des Konstanzer Kunstpreises geäusserter Wunsch „dass die Bilder aufschliessen und nicht zuschlagen, dass sie Räume öffnen und nicht einengen“ hat sich durch die Kunstgrenze verwirklicht. Die neu eröffnete „ArtBorder“ Galerie schafft jetzt zusätzlichen Raum für freie Assoziationen, kreative Gedanken und anregende Gespräche. (pd)
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Eröffnung „KunstGrenze & ArtBorder“
10. Mai, 16.00 bis 19.00 Uhr, Kreuzlinger-Str. 56 in Konstanz. Die Ausstellungsräume sind jeweils geöffnet: freitags, 14.00 bis 18.00 Uhr, samstags, 11.00 bis 15.00 Uhr und nach Vereinbarung
Kontakt
Künstler: Johannes Dörflinger, Hofhalde 8, Konstanz, Tel. +49 7531 18870 PR-Verantwortliche Dörflinger Stiftung: Claudia Hofmann, info@kunstgrenze.org, c.hofmann@bluewin.ch, Tel. +41 79 197 91 40
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Die KunstgrenzeWährend Konflikte über Grenzen immer wieder den Weltfrieden bedrohen, gibt es am Bodensee die weltweit einzigartige „Kunstgrenze“. Entlang der Landesgrenze stehen acht Meter hohe Skulpturen des renommierten Künstlers Johannes Dörflinger. Die Figuren markieren ein Stück EU-Aussengrenze zwischen Deutschland und der Schweiz und ersetzen den früheren Grenzzaun, dessen Türen nur mit Hilfe von Zöllnern geöffnet werden konnten. 2006 griffen der damalige Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank und sein Schweizer Kollege Josef Bieri jedoch zur Drahtzange und schnitten die ersten Löcher in den Zaun. Das Versprechen und die Möglichkeit einer besseren Zukunft für alle „Begrenzten“ nahm dadurch seinen Anfang und ist für die Bürger von Konstanz und Kreuzlingen längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Täglich besuchen Touristen, Kulturinteressierte und Politiker die Kunstgrenze. Dies führte nicht zuletzt dazu, dass die Skulpturen von Johannes Dörflinger im Strassburger Palais de l’Europe beim Kongress der Gemeinden und Regionen der EU im März 2012 als Miniatur- Skulpturen ausgestellt wurden. (pd) |


