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06.07.2012

Kunstmuseum Thurgau: Sanierung kostet 4,6 Millionen Franken

Kunstmuseum Thurgau: Sanierung kostet 4,6 Millionen Franken
Der Eingangsbereich des Kunstmuseums Thurgau. | © Brigitta Hochuli

Gleichzeitig mit dem Erweiterungsbau des Kunstmuseums Thurgau in Ittingen werden die alten Ausstellungsräume saniert. Dies teilt der Informationsdienst mit.

Seit längerem steht fest, dass das Kunstmuseum Thurgau nach 30 Jahren saniert werden muss. Das Hochbauamt des Kantons Thurgau hat die Vorbereitungen dazu getroffen und den Sanierungsbedarf erhoben.

Sanierung mit Budget 2013 im Grossen Rat

Die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission des Grossen Rates wurde über den Projektstand kürzlich vorinformiert. Der Regierungsrat hat in seiner Sitzung nun das weitere Vorgehen festgelegt. Dem Grossen Rat wird mit dem Budget 2013 eine Botschaft für einen Objektkredit für die Sanierung des bestehenden Kunstmuseums unterbreitet. Laut Auskunft von Regierungsrat Jakob Stark kostet die Sanierung 4,6 Millionen Franken.

Gleichzeitig soll dabei auch der geplante Erweiterungsbau der Kartause Ittingen, inklusive dessen Teilfinanzierung durch einen Beitrag aus dem Lotteriefonds aufgezeigt werden. Sowohl die Erweiterung als auch die Sanierung des Kunstmuseums führen zu erheblichen betrieblichen Beeinträchtigungen in der Gesamtanlage der Kartause, weshalb eine gleichzeitige Ausführung auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen angezeigt ist und dem Grossen Rat beantragt wird.

PPP-Strategie für Kunstmuseum

Eine vom Regierungsrat im Jahr 2009 eingesetzte Steuergruppe hat im Rahmen der Erarbeitung einer zukunftsgerichteten Museumsstrategie festgehalten, dass eine langfristige Attraktivität des Kunstmuseums nur mit einem Erweiterungsbau gewährleistet werden kann. Die Stiftung Kartause Ittingen als Eigentümerin der Kartause liess darauf hin die Realisierungsmöglichkeit eines solchen Erweiterungsbaus auf dem historisch sensiblen Areal prüfen.

Anfang März 2012 gewährte der Regierungsrat der Stiftung Kartause Ittingen für die Vorprojektierung des Erweiterungsbaus einen Beitrag aus dem Lotteriefonds. Der Stiftungsrat hat dem Regierungsrat die Entscheidungsgrundlagen des Vorprojekts zwischenzeitlich unterbreitet. Der Regierungsrat beurteilt das Projekt positiv und unterstreicht dabei die Weiterführung der sehr erfolgreichen Public-Private-Partnership-Strategie mit der Stiftung Kartause Ittingen. (id/ho)

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