08.10.2018
Historisches Museum Arbon digitalisiert Bestände

Die Museumsgesellschaft Arbon plant die Bestandesaufnahme der rund 13 000 historischen Objekte des Historischen Museums Arbon mittels Digitalisierung und Fotodokumentation. Für diese Arbeiten gewährt der Regierungsrat der Museumsgesellschaft Arbon einen Beitrag von 30 000 Franken aus dem Lotteriefonds. Das erklärte der Regierungsrat in einer Medienmitteilung.
Das Historische Museum Arbon dokumentiert rund 5000 Jahre Arboner Geschichte von den Pfahlbauten bis zur Industriegeschichte. Die Museumsgesellschaft Arbon als Betreiberin des Museums sammelt Objekte aus Arbon oder von Arboner Persönlichkeiten. Sie fördert die Erforschung der Ortsgeschichte und sensibilisiert die Bevölkerung für die Geschichte von Arbon und seiner Umgebung. Das Historische Museum Arbon beherbergt zudem das Familienarchiv Saurer. Seit der Gründung des Museums wurden die Objekte in handgeschriebenen Inventarbüchern erfasst.
Diese Beschreibung erlaubt allerdings keine Suche. Mit der Digitalisierung soll ein Überblick über die Bestände gewonnen werden; die Erschliessung der Sammlung wird möglich. Die Aufwendungen für das Vorhaben belaufen sich auf 60 000 Franken für die Objekterfassung und den Kauf der technischen Infrastruktur sowie der Software. An diese Kosten leistet der Kanton einen Beitrag von 30 000 Franken aus dem Lotteriefonds.
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