von arttv, 27.07.2026
Einblicke in den «mini mercato»

Mit Kunst, Musik und Begegnungen schafft die Kulturbotschaft einen neuen Kulturort im Thurgau. (Lesedauer: ca.1 Minute)
Der Verein Kulturbotschaft nistet sich im Sommer 2026 in den Räumlichkeiten der Stadtkaserne Frauenfeld ein und bespielt sie mit einem kunterbunten Kunstkiosk. Es gibt Magazine, Kunst, Tapes und Merch zu entdecken. Darüber hinaus gestaltet das vierköpfige Kollektiv ein alternatives Kulturprogramm, lädt Gäste ein und schafft einen Ort zum Verweilen, Austauschen, «Chrömle» und Kunst entdecken.
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Während der Residencies verwandelt sich das mini mercato in einen offenen Arbeitsraum für Kunst- und Kulturschaffende. Besucher:innen sind eingeladen, Einblicke in die Prozesse zu erhalten, zu schwätzen und sich auszutauschen. Zu Gast sind Sophie Hilbert, die mit Kamera, Mikrofon und Kostüm spielerische Geschichten zwischen Dokumentation und Fiktion entwickelt, sowie Q.U.I.C.H.E., ein queeres Kollektiv aus Basel, das sich mit Kunst, Kultur und internationalen Netzwerken kreativer Zusammenarbeit beschäftigt.
Das steckt hinter der Kulturbotschaft
Bei der Idee der Kulturbotschaft geht es im Kern um folgenden Gedanken: die Schaffung eines Ortes, der international oder mindestens interkantonal Kultur vernetzt und vor Ort unterstützt. Konkret bedeutet das: Kulturschaffende aus verschiedenen Regionen der Schweiz sollen eingeladen werden, gemeinsam mit der Programmgruppe (bestehend unter anderem aus den Gründer:innen der Kulturbotschaft; sie soll aber erweitert werden) kulturelle Veranstaltungen im Thurgau umzusetzen, die an verschiedenen Standorten im Kanton und in der Kulturbotschaft selbst stattfinden. Das können Konzerte, Performances, Lesungen, Screenings, Ausstellungen oder Spartenübergreifendes sein – alles aber immer mit einem vermittelnden Charakter. Mehr dazu gibt es hier.
Die Initiator:innen des Projektes sind Dario Bossy, Jana Kohler, Gino Rusch und Rémy Sax.

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