17.03.2016
Ein Rückkehrer und drei Neulinge

Das nächste Romanshorner Nationenfest nimmt Gestalt an. Mit China, Uganda und Tibet sind drei neue Nationen dabei. Ein Comeback gibt es mit den Niederlanden.
In knapp drei Monaten ist bereits wieder Nationenfest – eins der buntesten, das in Romanshorn je über die Bühne gegangen ist. Nicht weniger als 27 Nationen haben sich angemeldet – "mehr geht wegen der Platzverhältnisse nicht", sagt Präsident Manuel Bilgeri. Nach einem Jahr Pause wieder dabei sein werden am Samstag, 11. Juni, die Niederlande. Als Neueinsteiger mit von der Partie sind China, Uganda und Tibet. Manuel Bilgeri freut sich – "das gibt mehr Abwechslung auf dem Platz und beim Bühnenprogramm", sagt er.
Neue Flaggen, neue Website
Auch bei den Vertretern der Nationen steigt die Vorfreude auf den Grossanlass am See bereits wieder. Dies auch deswegen, weil der Rückblick auf das letzte Fest positiv ausfällt. Zwar resultierte wegen diverser Auslagen wie etwa neuer Flaggen für die Bahnhofstrasse und der Revision der Website www.nationenfest.ch ein Minus von 1800 Franken. Dieses wird durch die bis 3000 Franken reichende Defizitgarantie der Stadt Romanshorn aber abgedeckt.
Medikamente für Syrien
Generell sagt Manuel Bilgeri, die finanziellen Reserven des Nationenfestes seien genügend gross, um auch einmal ein Fest mit einem grösseren Defizit zu überstehen. Speziell erwähnt er die Spende, welche die Nationenfestler auch nach dem letzten Grossanlass getätigt haben. "Dahinter steckte ein persönliches Engagement eines Nationenfestlers. Wir haben nicht einfach an eine Institution Geld überwiesen, sondern mit der Organisation Terre des Hommes dafür gesorgt, dass Medikamente im Wert von 1000 Franken nach Syrien geliefert wurden", lobt Bilgeri. (pd)

