25.06.2013
Adolf Dietrich-Förderpreis an Joëlle Allet

Der Vorstand der Thurgauischen Kunstgesellschaft vergibt den mit 15'000 Frankendotierten Adolf Dietrich-Förderpreis 2013 an die in Sirnach arbeitende Künstlerin Joëlle Allet (*1980).
Trotz ihrer noch kurzen künstlerischen Laufbahn verfüge Joëlle Allet über ein bemerkenswert umfangreiches Portfolio an Ausstellungen, Nominationen, Presseberichten und Auszeichnungen, schreibt die Kunstgesellschaft in ihrer Mitteilung.
Die Arbeit der Künstlerin bewege sich hauptsächlich in den Bereichen Installation und Skulptur. Dabei würden verschiedene Materialien in ungewohnter Weise eingesetzt. Immer wieder erstaune die Präzision, mit der die Künstlerin ihre Eingriffe ausführe, wobei sie auch die Möglichkeiten der jeweiligen Örtlichkeit genau auslote. Oft scheine in ihren Arbeiten zudem wohltuender Humor auf. Dies alles beeinflusse die Wahrnehmung der Betrachtenden nachhaltig. Die Ausstellung im Kunstraum Kreuzlingen wird Joëlle Allets erste grössere in der Ostschweiz sein und sie ist verbunden mit dem Preisgeld. Die Preisübergabe wird an der Vernissage am 7. Dezember 2013 stattfinden. (pd/red)
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Die Oberwalliser Nachwuchskünstlerin Joëlle Allet ist 1980 in Leukerbad geboren und unter anderem Trägerin des Kulturpreises der Manor Sitten 2010 . Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Ecole d’art du Valais in Siders, an der Hochschule der Künste in Zürich sowie am Royal University College of Fine Arts in Stockholm. Im Jahr 2009 erhielt sie einen Förderbeitrag des Kantons Wallis, im selben Jahr zudem den Kiefer Hablitzel Preis für Kunst. Letztes Jahr hat sie am „Heimspiel 2012 - Kunstschaffen aus AR, AI, SG, TG, FL und Vorarlberg“ teilgenommen. Allet hat heute ein Atelier in Sirnach. Mehr zu ihrem Werdegang und ihrer Kunst hier: www. joelleallet.ch. (red)
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