15.09.2014
60 Ideen für Ostschweizer Expo

60 Wettbewerbsbeiträge sind für die Expo2027 Bodensee-Ostschweiz eingegangen. Ausgeschrieben hatten die Kantone Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Ende 2015 steht der Sieger fest. Dies meldet ein Communiqué des Steuerungsausschusses.
Die nächste Landesausstellung soll 2027 in der Ostschweiz stattfinden. Die drei Kantone Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau treiben das Projekt voran. Über den im Mai dieses Jahres gestarteten Wettbewerb soll ein inhaltliches Grobkonzept der Expo2027 Bodensee - Ostschweiz gefunden werden.
Es gilt Thurgauer Recht
Das zweistufige Verfahren, welches nach Thurgauer Recht durchgeführt wird, richtet sich an interdisziplinäre Teams, insbesondere aus den Bereichen Architektur, Planung und Kultur. Gesucht werden konkrete Vorschläge zu den Stand- und Spielorten der dezentral anzulegenden Landesausstellung, zu möglichen Inhalten und zur Atmosphäre der Veranstaltung, aber auch zu Fragen wie Erschliessung und Logistik.


Ewige Fragen und eine bunte Inszenierung prägten nebst Kostenfragen und politischen Quereleien die Durchführung der Expo02. (Bilder: Rolf Müller)
Gemäss den Ausschreibungsunterlagen mussten die Beiträge für die erste Wettbewerbsstufe bis zum 12. September 2014 eingereicht werden. Bis zum Ablauf dieser Frist gingen insgesamt 60 Beiträge ein. Derzeit führt das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau im Auftrag der drei Trägerkantone die formelle Prüfung der Eingaben durch.
Inhaltliche Wertung im Oktober
Eine inhaltliche Auseinandersetzung erfolgt erst im Rahmen der im Oktober 2014 terminierten Jurierung. Ende November 2014 wird bekannt sein, welche Teams zur zweiten Wettbewerbsstufe zugelassen werden. Diese haben in der Folge bis Ende Mai 2015 Zeit, ihre Eingaben weiter zu bearbeiten und zu vertiefen. Die Bekanntgabe des Siegerprojekts ist für Ende 2015 vorgesehen. (red)
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