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SUMMARY:Vom Wandervogel zum Klimastreik
DESCRIPTION:Heute gilt die Jugend als Zeit des Aufbruchs\, geprägt von der
  Suche nach Freiheit und der Infragestellung bestehender Ordnungen. Doch d
 ass die Spanne zwischen Kindheit und Erwachsensein als eine eigenständige
  Lebensphase gilt\, ist ein historisch junges Phänomen. Erst mit der Verl
 ängerung der Ausbildungszeit\, steigendem Wohlstand und ausgedehnter Frei
 zeit wurde die Jugend im Verlauf des 20. Jahrhunderts immer sichtbarer –
  und damit auch politisch umkämpft.\nWährend Kirche\, Staat und Politik 
 versuchten\, Jugendliche für ihre Zwecke zu gewinnen\, erkämpften sich d
 iese zeitgleich eigene Rechte\, Räume und Formen der Selbstbestimmung. Da
 bei reicht der Bogen vom bürgerlichen Wandervogel um 1900 über kommunist
 ische und nationalistische Jugendorganisationen in der Zwischenkriegszeit 
 bis hin zu den Streiks und Blockaden der heutigen Klimajugend. Zur Geschic
 hte der Jugendbewegungen zählen insbesondere auch das rebellische Auftret
 en der «Halbstarken»\, die Sit-ins der Protestierenden von 1968 sowie di
 e militanten Jugendunruhen der 1980er–Jahre.\nErneuerung und Bedrohung\\
 nIm Abendvortrag fokussiert der Historiker Stefan Rindlisbacher auf die ge
 sellschaftliche Rolle von Jugendbewegungen. Weshalb erscheinen Jugendliche
  immer wieder in der Schlüsselrolle während Phasen von gesellschaftliche
 m Wandel? Und warum gelten sie als besonders anfällig für politische Rad
 ikalisierung oder werden gar als Bedrohung der öffentlichen Ordnung wahrg
 enommen?\nMit anschliessendem Apéro in der Schlossremise.\n 
LOCATION:Rathaus Frauenfeld\, Rathausplatz 4\, 8500 Frauenfeld
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ORGANIZER:Historisches Museum Thurgau
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