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SUMMARY:Blinder Fleck
DESCRIPTION:Von Liz Wieskerstrauch | Dokumentation | Deutschland 2025 | Deu
 tsch | ab 16 Jahren | 80 Minuten\nIn Zusammenarbeit mit dem Verein CARA (c
 are about ritual abuse) | Filmgespräch mit Fabiola Pfäffli (Verein CARA)
 \nMan sieht sie nicht\, die Opfer von Ritueller Gewalt\, obwohl sie seit v
 ielen Jahren immer wieder von ihren Torturen ihrer Kindheit berichten. Man
  will das nicht hören\, man will das nicht sehen\, will es nicht glauben.
  Und die Täter sieht man erst recht nicht.\nDabei wurde Kindesmissbrauch 
 in sexualisierten Gewaltstrukturen mehrfach aufgedeckt und die Missbrauchs
 abbildungen\, die zuhauf dabei entstehen\, im Internet gefunden. Doch wie 
 diese Aufnahmen entstehen\, mit welchen immer wiederkehrenden Trainings- u
 nd Foltermethoden oder gar kultischen Ritualen voller verdrehter Ideologie
 n Kinder regelrecht abgerichtet werden\, um bei Zwangsprostitution und Sex
 orgien auf Knopfdruck zu funktionieren\, das bleibt noch immer im Verborge
 nen.\nUnd wenn Kinder gar von Kapuzenmännern mit Masken sprechen\, heißt
  es\, das hätten ihnen ihre Mütter eingeredet. Wir sehen nur die Folgen 
 schwerster körperlicher wie psychischer Traumatisierung bis hin zur Aufsp
 altung der Identität zu Multiplen Persönlichkeiten\, stellen aber zuglei
 ch die Erinnerung der Opfer als Ursache für ihre seelische Zersplitterung
  infrage.\nSo lange Gesellschaft\, Justiz und Medien wegschauen\, schützt
  das die Täter\, die weiterhin unbehelligt Kinder malträtieren können. 
 Insofern ist „Blinder Fleck“ – ein nur von Spenden finanzierter Doku
 mentarfilm – ein Plädoyer für genaues Hinschauen und gegen vorschnelle
  Vorverurteilungen zahlreicher Opfer\, falsche Angaben zu machen. Klar kö
 nnen sich Fehler in die Erinnerung einschleichen\, aber das heißt noch la
 nge nicht\, dass nichts von all dem wahr ist.\nIn Gesprächen mit Betroffe
 nen sowie Expertinnen und Experten\, also Psychotherapeuten\, Opferanwält
 en\, Ermittlern und einem Gedächtnisforscher\, wird von Ritueller Gewalt 
 berichtet. Um jede Retraumatisierung zu vermeiden\, zeigen die Bilder ledi
 glich Situationen aus dem normalen Lebensalltag und nichts aus den benannt
 en Parallelwelten.\nDie Autorin und Dokumentarfilmregisseurin Liz Wieskers
 trauch – durch zahlreiche Filme bei ARD\, ZDF und ARTE bekannt – hat b
 ereits vor 25 Jahren erste Reportagen mit Opfern von Ritueller Gewalt gedr
 eht und kürzlich auch einen Roman über eine Multiple Persönlichkeit „
 Lucys Diamonds“ geschrieben.\nDeutsche Filmbewertung und Medienbewertung
  FBW Prädikat - „Besonders wertvoll“
LOCATION:Kino Roxy\, Salmsacherstrasse 1\, 8590 Romanshorn
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ORGANIZER:Roxy
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